Tag-Archiv für 'wahnsin-und-gesellschaft'

der Kotzkübel der radikalen Linken

wurde mal wieder befüllt.

Die inhaltliche Auseinandersetzung um den 1 Mai muss sein:
Schäuble und die Rollstuhl-Demokratie.
Gesundheitsbereich: Kein Geld für Medizin aber Knete ab nach irgendwo wie Afghanistan etc.
Kein Geld für Krieg. Gesundheit für alle statt Waffen!
Wirtschaft ist im Arsch. Wer nichts kann und nix taugt soll verschwinden und dieses System taugt nichts also weg mit.

Quelle

„Rollstuhl“ ist also das Argument, welches die Demokratie zu etwas schlechtem macht. Schäuble als Lobbyist aller Rollstuhlfahrer hat heimlich still und leise die bisherige gute deutsche Demokratie in eine schlechte „Rollstuhl-Demokratie“ umgebaut. Ganz schöne Sauerei von den Rollstuhlfahrern. Da die Demokratie an sich ja was taugt ist „Rollstuhl“ das Kriterium der Untauglichkeit, sonst müsste nicht diese Unterscheidung getroffen werden.

Der Kapitalismus in seiner momentanen Krise taugt ja auch nichts. Die Wirtschaft ist schließlich im Arsch! Die permantenten Schädigungen des Kapitalismus wären irrelevant, wenn der Kapitalismus nicht ständig diese Krisen produzieren würde. Nein, deshalb taugt er nichts der Kapitalismus und deshalb muss er weg. Genauso wie jeder andere der „nichts kann und nix taugt“ und wie die Rollstuhlfahrer.

Passend dazu das extrem peinliche Mobi-Video zum sogenannten revolutionären 1. Mai.

Womit auch klar wäre was da an „revolutionären“ Kräften so alles mobilisiert wird nach Kreuzberg.

edit: Ausführliches zum Mobivideo gibt es auf vorstellungsrepraesentanzen.

Einführung in die Antipsychiatrische Theorie – 12. März K9

Auch ich war auf dieser beispielsweise hier angekündigten Veranstaltung. Die Antipsychatrischen Theorien kannte ich in ganz groben Ansätzen aus einer Einführungsvorlesung zu Gilles Deleuze und Felix Guattari, die ja doch einiges lesenswertes fabriziert haben. Also lag es nahe diesen Grobanriß auf der angebotenen Veranstaltung etwas zu vervollständigen. Das dann gebotene Szenario entäuschte allerdings und wird von Dissidenz so gut beschrieben, daß eine eigene Ausführung obsolet wird. Dazu gibt es eine gute Recherche zu Punkten, die in Einwürfen aus dem Publikum kamen sowie zu den Bemerkungen einer seltsamen Besucherin, die in der Anschlußdiskussion ein sehr surreales Moment generierte, hatte ich die von ihr angesprochenen Thematiken so nicht an dem Abend erwartet, aber wie bei Dissi zu lesen ist lag das eher an meiner Unkenntnis der Materie als an der Thematik selbst.

Kritische Stimmen gab es schon im Vorfeld, wie hier bei Raumzeit.