Archiv der Kategorie 'neulich im Kotzkübel der Linken'

Nationale Beratung für die Lösung der Antisemitismusfrage

Der Sozialismus war ja schon 46 in Polen die Lösung für den Antisemitismus, weshalb man sich kompetente Beratung aus Polen holte, mit einem sicherlich reichlichen Erfahrungsschatz der letzten Jahre.

Die ehrbaren Antinationalisten der ARAB

Wenn es gegen die Richtigen geht, dann kann man seine Kritik für die Kurden schon mal vergessen. Vergessen auch die eifrigen Bekundungen ernsthafte Antinationalisten zu sein, um den Leuten mit den falschen Fahnen eine aufs Maul hauen zu können.

Autos verbrennen gegen den Kapitalismus

Offensichtlich lässt sich die Presse von dem Kapitalistischen System einspannen.

bestandsaufnahme

homophobie, vernichtungsphantasien, sexismus, vergewaltigungsphantasien – wenn deutsche rappen klingt das so:

„fick erst ihre Mädchen durch – ist das nicht verwegen?
fick dann ihre Jungs durch – Warte – ist das nicht ein und dasselbe bei denen? Eben“

„Lass den Davidstern brennen“
„weniger wert als Theodor Herzl es war“

ekelhafte denunzianten

Daß (Links)deutsche, wenn ihnen die Argumente fehlen nicht genehmer Kritik gerne mit Denunziation begegnen wollen ist nichts neues. Wenn dadurch mal wieder ein Blog verschwindet, auf dem doch ab und an ein paar ganz vernünftige Sachen standen, deshalb im Nirvana abtaucht, dann ist das bedauerlich.

Solidarität mit den Betroffenen!

Bei diesem Denunziantenpack kann man nur hoffen, daß die schon während der Auseinandersetzungen ins Aus geschossen werden, um das nachher nicht selbst erledigen zu müssen, um eine vernünftigere Einrichtung des Ganzen überhaupt möglich zu machen.

wir haben es schon immer gewußt

Antikommunistische Misanthropen, die erfreut es natürlich, wenn jemandem das Geld als Lebensmittel ausgeht. Die gefährlichen Protestantengirls fordern: soll er doch arbeiten der Depp – ist schließlich jeder selber schuld, wenn er es hier zu nichts bringt. Apologethen der bürgerlichen Leistungs- und Konkurrenzideologie mit lutheranischer Arbeitsmoral waren, sind und bleiben der Feind des Proletariats.

Hass auf das andere

Die eigentliche Meldung mag ein Fake sein – die Reaktion in Form von Kommentaren zeigt aber mal wieder, wie weit die Rückverdummung der Gentrifizierungskritiker aus der Szene schon gediehen ist:

@ genervt
und ich erst! 12.12.2009 – 23:11
tja, ihr seid aber diejenigen, die aktiv diese politik vorantreiben. zieht nach kreuzberg und jammert dann rum, daß es nicht so idyllisch-steril wie in ulm ist. ruft bei jedem bischen die bullen, zeigt die nachbarn an, übt druck auf die hausverwaltung aus, alle graffitis und sticker zu entfernen, wählt sozialdarwnistische parteien, sorgt für schlecht stimmung und etabliert diese hardcore-ellenbogen-scheisse, die wessiland so ekelhaft macht.

Ja, so sind „Sie“ – alle!

natürlich

(natürlich bin ich antisemitisch,genauso wie ich alle anderen religionen verachte)

Natürlich ist das keinesfalls, aber doch überraschend, daß deutsche Linke so offen zu ihrem Antisemitismus stehen. Üblicherweise wird der doch mit Mühe verklausuliert.

großartig

Den ganzen Abend wurde sich über Organisation unterhalten und am Schluss wurde klar, dass dieses theoretische Gehabe nur eine Seifenblase ist. So wurde vergessen sich gemeinsam um die nächste Autonome Vollversammlung zu kümmern. Wer bereitet diese vor? In welchen Raum findet die AVV statt und wer kümmert sich um den Raum? Wer bewirbt die nächste AVV? Um diese Fragen wurde sich nicht gemeinsam gekümmert, also eine Organisation vollkommen vernachlässigt.

hardcore radikal

Und so wird dann daraus Ideologie.

Da erzählt ein Scheiß Möchtegern-Yuppie Geschichten von wegen er sei Proletarier und wir fallen drauf rein. Mercedes bleibt Mercedes. Ein Proletarier kann auch im Bus zur Hochzeit fahren.

So ein Proletarier, der kann auch mit Wasser und Brot vor sich hingammeln. Dann hat er sich bis zum Kommunismus auch gleich an den Verelendungskult linker Berliner Atzen gewöhnt.

annalist meint II

Annalist für Beschäftigungszwang für Antideutsche.

Es ist entdeckt worden, dass ich Intellektuelle gar nicht mag. Wenn das doch das BKA wüsste. http://is.gd/1whpX

Mit Verweis darauf kam die erste anonyme „sehr unfreundliche“ Mail. Kann mal wer den Antideutschen was Vernünftiges zu tun geben?

Es ist eben unbequem, wenn wer kritisch anspricht, daß sich distinktionsgewinnlerisch auf die Schulter geklopft wird, weil man so toll Marx Zitate posten kann. Wer sich tatsächlich anmaßt dazu was zu sagen, der kann nur Antideutscher sein und der gehört gefälligst in eine vernünftige Beschäftigung gedrängt. Man ist von sich aus halt schon erhaben, weil aus dem engeren Bekanntenkreis jemand einer BKA Überwachung sowie dem staatsgewaltlichen Zugriff ausgesetzt war. Für identitäre Ex-Hausis ist das halt was tolles und da muß man die ganze Zeit auch darauf rekurieren, um sich zu vergewissern, daß das auch so bleibt.

Jetzt die Bände 23 und 25. Wohin soll das führen. („hat umfangreiches historisches und politisches Wissen“)

omg. Herr Dr. Holm greift zu den MEWs, Bd. 24. Wenn das BKA das mitkriegt.

Die alte Hausbesetzerin in mir weiß gar nicht, was sie davon halten soll http://twitpic.com/9iky1

Die Mail war nicht von mir, ich habe auch keine Ahnung was da drin steht, aber das Gehabe ist auch unabhängig davon bemerkenswert, wie doch die Geschichte Andreij Holms anderen zum identitären Zuwachs dient.

Wehret den Anfängen!

vergessen blieb…heute früh wurden die rutsche und eine schaukel auf einem prenzelberger spielplatz demoliert und mit glasscherben bspickt. schriftzüge „bonzen und muttersöhnchen verpisst euch!“ deuten auf einen politischen hintergrund.

mit glasscherben eine kritik an kindern formulieren, damit die gefälligst aufhören die kieze mit spielplatznutzung aufzuwerten.

edit: waiting wies darauf hin, daß er bei Recherche nichts weiteres dazu im Netz finden konnte. Dementis dazu allerdings auch nicht. Von dem her bleibt bleibt obiges mit diesem Zusatz hier stehen.

edit:

der kinderhass der gentrifizierungsgegner in einem vom sozialdemokraten andrej holm verlinkten blog prenzlbasher:

Icke setz mir vor junge Mutter mit zwei hyperaktiven Kindern uffn Sitz. Eins der Kinder jreift mir in die Haare. Icke genervt, schaue auch so. Mutter steigt aus. Icke zu Sitznachbarn: „Die denken wohl, sie wären der Nabel der Welt“.

schon ne sauerei wenn so ein kind so’nem real autochtonen in die haare greift. dieses yuppie-blag! schluß damit, prenzlberg bashen und mit den kids anfangen.

Muß die jetzt mit dem Kinderwagen die enge Regalschlucht des Minimarkts nehmen?! Kann se das Bangert nicht draußen anketten oder wenigstens am Kassenfreiraum parken?! – Angst, daß der Kofferraum geplündert wird? Daß das Gör geraubt wird? – […] Hunde vor der Tür werden doch auch nicht geklaut.

only in magdeburg

Hakenkreuze auf Davidsterne sollen zwar eine Kritik an Israel sein, welche aber Otto-Normalbürger nicht immer erkennt.

lol

Die Demonstrationen gestern in Berlin und Frankfurt und vielen europäischen Metropolen zeigen, dass viele Menschen zum umdenken bereit sind, und dazu, die herrschenden Verhältnisse der Gesellschaft zu ändern.

30.000 (da kann man ruhig von den optimistischsten Schätzungen ausgehen) auf ner Demo sind schon ganz schön viele. Wenn man mal alleine die Berliner Einwohnerzahlen dagegen setzt, dann steht die Revo und die Abschaffung der Verhältnisse kurz vor der Tür. Linke Knallköppe sind noch weiter von der Erkenntnis der Verhältnisse weg als die reformistischen Sozialdemokraten auf den Demos.

Wunsch und Wirklichkeit

Alle Lachen Bitte mobilisieren so viele wie noch nie ins Nichts. Wenn man sich denn schon Antifaschismus auf die Fahne schreibt, dann ist der beschriebene Erfolg doch als negativer Erfolg zu verbuchen. Noch nie war Dresden für die Nazis so harmlos und das trotz des inhaltslosen Symbolaktionismus, der dem bürgerlichen Rumgetrauer seine Berechtigung einräumt, so lange diese keine Nazis sind.