Archiv der Kategorie 'Colt und Kultur'

Der gute Makss Damage ist jetzt da wo er hingehört

Es war schon klar, dass er ein rechtes Arschloch ist. Jetzt offiziell. Da werden jetzt wohl einige Fans Augen machen.

Edit: da hab ich doch glatt das „ss“ im Namen vergessen. Das gehört da natürlich hin.

morgen

morgen

in Kürze gegen die Hetzer

Daß so ein Unglück wie dieses Wochenende bei der Loveparade, wo unter tragischen Umständen Menschen aus Prestige- und Profitinteresse ihre Party mit dem Leben bezahlen mußten, die enthirnten Zombies der Eva Hermans, Jürgen Elsässers und der Kreuz.Netler aus ihren Löchern lockt ist nicht überraschend.

Aber die Homosexuellenhetze der gottesfürchtigen Elternhilfe, die zum Schluß dann noch das antisemitische Topping bekommt, ist wohl bis auf weiteres an Ekelhaftigkeit nicht zu überbieten.

Edit: Das Elternhilfe Blog ist vom Netz. Mir ist beim Versuch die Seite als Screenshot zu sichern der Firefox abgeschmiert. Hat das zufällig jemand?

Edit: ich habe den Artikel als Zitat hier gefunden.

Der Elternhilfe Artikel war wohl der Fake eines Clickgeilen, aus dessen Umfeld wohl auch gefakte Todeslisten zum Lopa Unglück ins Netz gestellt wurden.

Adidas-Slum-Land-24

Fußball sehen fast so wie mit richtigen Autochtonen zusammen. So richtig schön romantisch im nachgebauten Slum der rassistisch verordneten Armut mit einem Sekt auf Eis die Erfolge der deutschen Recken ausgelassen feiern. So kriegt man seinen Profit doch noch von den Negern, wenn man seine Kolonien schon nicht mehr haben darf. Die Fahne ist zwar eine andere, aber das tut der Freude deutscher Herrenmenschen endlich ihren Lappen wieder über die, wenn auch nachgebauten, Dächer Afrikas zu schwingen keinen Abbruch.

Die Bar25, schon vorher ein Hort bürgerlicher Künstlerscheiße mit einem weiteren Kapitel künstlerischer Verblödung in Koalition mit Adidas im neuen Ressort Johannesburg 24.

„Wir sehen die Johannesburg 24 als Kunstprojekt“, sagt Steffi-Lotta. Politisch unkorrekt findet sie die Kulisse nicht. „Wir wollten etwas Besonderes schaffen.“

Steffi-Lotta und die Alibikünstler Mikado Stolper wissen ganz genau, wo der Neger in Südafrika seinen Sekt auf den Fußball schlürft.

„Wir hätten auch eine ganz normale Lounge aufbauen können“, sagt Steffi-Lotta von der Bar 25, „aber so sieht es nun mal nicht aus in Südafrika.“

Man kann jetzt darauf warten, daß das legitimierende Künstlergeschwafel alá „Die Konfrontation des kommerziellen Fußball-Events mit der Realität der Slums, die in der Wahrnehmung der Fußballfans zu kurz kommt … blah blah“ nachgeschoben wird.

Hauptsache das Elend läßt sich kapitalisieren.

Adidas-Slum-Land-24 – Eintritt: 3 Euro

Wenigstens haben die alle ne Skatebowl in den Slums.

schunkeln mit der Bandbreite

Ich seh sie schon vor mir – die ganzen Blogsport-Bandbreitefans, die hier in der Vergangenheit begeistert das ein oder andere Video von denen zustimmend gepostet haben.

Tapetenwechsel

gefällt – via streetfiles

es kommt der Tag

zwei Trottel beim Ich-Design

Berliner gehen Samstags nur bis 2 weg und eigentlich nur Sonntags feiern – und die von außerhalb kommen am Freitag und wollen was erleben, weil sie ab Montags ein normales Leben führen. Aha. Distinktionsdummbeutel, die auch noch schön mit der Kamera die illegalen Locations ablaufen, um die 5 Minuten Ruhm für ihre erbärmliche Coolness abgreifen zu können. Und zwischendurch immer bisschen internationalen Geist raushängenlassen „oder whateverrrr. it’s cheap“. Der Kohleofen darf für die Realness natürlich nicht fehlen. Das ganze Dummbeutelgeschwätz von umsonst-reinbringen, Bar-Gefasel, niemand-muss-arbeiten-in-berlin-feiert-jeder-nur, Kunstscheiße bis zu besonders häßlichen Kleidungsstücken ist alles dabei, was den Trottelfaktor Berlins ausmacht.

Folge 2: ab Min. 7.00 ein Highlight

1 Euro ins Phrasenschwein

Es geht nicht „nur“ um den Verlust eines weiteren subkulturellen Freiraums; beim Streit um die Brunnenstr. 183 geht es – wie auch bei der Liebigstr. 14 – exemplarisch um die Frage, wem die Stadt gehört.

Diese Frage ist schon lange geklärt. Und wenn die wieder gestellt wird, dann wird es nicht um ein paar abgegammelte Häuser in Berlin gehen.

acab

gegen Hamburger Unzumutbarkeiten

Am Sonntag, den 25.10.2009, verhinderten Antisemitinnen und Antisemiten gewaltsam eine vom Hamburger Programmkino b-movie und der Gruppe Kritikmaximierung geplante Vorführung von Claude Lanzmanns Film »Warum Israel«.

Mitglieder des »Internationalen Zentrums« B5, der Gruppe »Sozialistische Linke« (SoL) und der »Tierrechtsaktion Nord« (TAN), die sich mit Mundschutz und Quarzsandhandschuhen auf eine körperliche Auseinandersetzung vorbereitet hatten, verweigerten den Gästen den Zugang ins Kino. Besucherinnen und Besucher wurden dabei gezielt ins Gesicht geschlagen und als „Schwuchteln“ und „Judenschweine“ beschimpft. Auch in den Tagen darauf wurden Gäste, die von Blockadebeteiligten auf der Straße wiedererkannt wurden, bedroht und, in mindestens einem Fall, auch tätlich angegriffen.

In einer offiziellen Stellungnahme rechtfertigte die B5 die Gewaltausbrüche inhaltlich und tat sie als „kleinere Rangeleien“ ab. Diese Erklärung strotzt abermals vor antisemitischen Klischees: So wird etwa „der Zionismus“ als „rassistisches Projekt“ bezeichnet, mittels dessen „künstlich der jüdische Charakter gewahrt werden“ solle. Denn als künstlich gilt der antisemitischen Denkweise immer das jüdische, als natürlich aber alle anderen Völker.

Wir halten es für unerträglich,

* dass ein Kino sein Programm vom Wohlwollen einer benachbarten Aktion Saubere Leinwand abhängig machen soll;
* dass Linke sich als antisemitischer Kampftrupp formieren, um missliebige Veranstaltungen zu Israel zu unterbinden;
* dass ein Film von Claude Lanzmann, französischer Jude, Résistancekämpfer und Regisseur von »Shoah«, der bedeutendsten Dokumentation über die Vernichtung der europäischen Jüdinnen und Juden, in Deutschland zum Angriffsziel einer militanten Blockade werden kann.

»Warum Israel« (1973) zeigt nicht bloß die verschiedenen Facetten der israelischen Gesellschaft. Es geht darin, aus der Perspektive eines Diasporajuden, um die Bedeutung des jüdischen Staates als Konsequenz aus der Shoah. Wer, wie die B5, die Vorführung eines solchen Films als „Provokation“ versteht, der nur mit Gewalt beizukommen sei, steht auf der Seite der Barbarei.

Dieses Spektrum ist seit Jahren dafür bekannt, seinen Antisemitismus gewaltförmig auszuleben. Es sind die gleichen, die sich 2002 mit Gewalt Zutritt zum Freien Sender Kombinat (FSK) verschafften und dort einen Kritiker ihres Israelhasses fachmännisch zusammenschlugen; die auf einer antifaschistischen Demonstration im Januar 2004 die Trägerinnen und Träger eines Transparents »Deutschland denken heißt Auschwitz denken« von der Kundgebung prügelten; die seither bei zahlreichen Gelegenheiten Menschen, die Israelfahnen oder -buttons trugen oder aus anderen Gründen nicht in ihr Weltbild passten, bedroht, geschlagen oder mit Flaschen und Steinen beworfen haben.

Was es diesen Gruppen um die B5 bislang stets erlaubt hat, ihre Übergriffe weiter fortzusetzen, ist die Tatsache, dass sie von der Mehrheit der Linken und Alternativen entschlossene Gegenwehr nicht zu fürchten hatten. Kaum jemand der Linken steht ausdrücklich auf ihrer Seite; aber allzu viele waren dennoch bereit, ihnen ihr Plätzchen im Bündnis, auf dem Stadtteilfest oder sonst wo in der Szene freizuhalten.

Weil wir wissen, dass es ebenso verantwortungslos wie gemeingefährlich wäre, Antisemitinnen und Antisemiten gewähren zu lassen; weil wir wissen, dass die Schlägerinnen und Schläger mit jedem Erfolg nur stärker werden – daher halten wir es für unabdingbar, dass am 13.12., bei der Neuansetzung von »Warum Israel« im b-movie, der Film auf jeden Fall gezeigt wird.

Um die Angreiferinnen und Angreifer vom 25.10. politisch zu isolieren und eine Wiederholung ihres antisemitischen Gewaltspektakels zu verunmöglichen, rufen wir für diesen Tag zu einer Demonstration zum b-movie auf.

Auftaktkundgebung: 13.30 vor der Roten Flora
Abschlusskundgebung: 15.00 vor dem B-Movie

via

next level digital DJing

Für den Club noch nicht brauchbar, da 128KB/s MP3s empfohlen und ein paar Dinge fehlen bzw. noch nicht optimal sind. Aber es kommt!

Mir sind die 16 Euro dann aber zu teuer, um damit mal rumzuspielen. Dann lieber den iPod oder iPhone mit Novations Automap App als Wireless Midi Controller nutzen.

idiots on the dancefloor

Am Samstag im Rosis kam eine Frau relativ am Anfang zu mir und beschwerte sich im Auftrag eines Typen! (also zwei Trottel zum Preis von einem) darüber, daß ich ja digital auflegen würde. Nicht, daß sie sich erstmal überhaupt die Musik angehört hätten, nein, gleich mal hin und das Maul aufreißen. Dabei dann mal die Frau vorschicken.

Wenn man digital spielt, dann wäre man kein richtiger DJ (kastriert sozusagen) und somit für solche Trottel nicht mehr vollwertig. Die haben dann ernsthaft verlangt, ich solle doch nebenher wenigstens so tun als ob ich Platten auflege. Die sind tatsächlich schon soweit von symbolischen Handlungen geprägt, daß es ihnen lieber wäre, daß sie ein Spektakel vorgesetzt bekommen, von dem sie wissen, daß es Simulation ist. Da zählt nur noch der Akt der Handlung, nicht mehr deren Inhalt.

immer wieder lesenswert

Das Textarchiv der kp berlin ist immer wieder mal eine ergiebige Quelle.