Archiv für Juli 2010

in Kürze gegen die Hetzer

Daß so ein Unglück wie dieses Wochenende bei der Loveparade, wo unter tragischen Umständen Menschen aus Prestige- und Profitinteresse ihre Party mit dem Leben bezahlen mußten, die enthirnten Zombies der Eva Hermans, Jürgen Elsässers und der Kreuz.Netler aus ihren Löchern lockt ist nicht überraschend.

Aber die Homosexuellenhetze der gottesfürchtigen Elternhilfe, die zum Schluß dann noch das antisemitische Topping bekommt, ist wohl bis auf weiteres an Ekelhaftigkeit nicht zu überbieten.

Edit: Das Elternhilfe Blog ist vom Netz. Mir ist beim Versuch die Seite als Screenshot zu sichern der Firefox abgeschmiert. Hat das zufällig jemand?

Edit: ich habe den Artikel als Zitat hier gefunden.

Der Elternhilfe Artikel war wohl der Fake eines Clickgeilen, aus dessen Umfeld wohl auch gefakte Todeslisten zum Lopa Unglück ins Netz gestellt wurden.

Dubstep / Dubtechno Set

live at Neonchocolate, Berlin 19.06.2010 by scheckkartenpunk

live at Neonchocolate, Berlin

Adidas-Slum-Land-24

Fußball sehen fast so wie mit richtigen Autochtonen zusammen. So richtig schön romantisch im nachgebauten Slum der rassistisch verordneten Armut mit einem Sekt auf Eis die Erfolge der deutschen Recken ausgelassen feiern. So kriegt man seinen Profit doch noch von den Negern, wenn man seine Kolonien schon nicht mehr haben darf. Die Fahne ist zwar eine andere, aber das tut der Freude deutscher Herrenmenschen endlich ihren Lappen wieder über die, wenn auch nachgebauten, Dächer Afrikas zu schwingen keinen Abbruch.

Die Bar25, schon vorher ein Hort bürgerlicher Künstlerscheiße mit einem weiteren Kapitel künstlerischer Verblödung in Koalition mit Adidas im neuen Ressort Johannesburg 24.

„Wir sehen die Johannesburg 24 als Kunstprojekt“, sagt Steffi-Lotta. Politisch unkorrekt findet sie die Kulisse nicht. „Wir wollten etwas Besonderes schaffen.“

Steffi-Lotta und die Alibikünstler Mikado Stolper wissen ganz genau, wo der Neger in Südafrika seinen Sekt auf den Fußball schlürft.

„Wir hätten auch eine ganz normale Lounge aufbauen können“, sagt Steffi-Lotta von der Bar 25, „aber so sieht es nun mal nicht aus in Südafrika.“

Man kann jetzt darauf warten, daß das legitimierende Künstlergeschwafel alá „Die Konfrontation des kommerziellen Fußball-Events mit der Realität der Slums, die in der Wahrnehmung der Fußballfans zu kurz kommt … blah blah“ nachgeschoben wird.

Hauptsache das Elend läßt sich kapitalisieren.

Adidas-Slum-Land-24 – Eintritt: 3 Euro

Wenigstens haben die alle ne Skatebowl in den Slums.