1 Euro ins Phrasenschwein

Es geht nicht „nur“ um den Verlust eines weiteren subkulturellen Freiraums; beim Streit um die Brunnenstr. 183 geht es – wie auch bei der Liebigstr. 14 – exemplarisch um die Frage, wem die Stadt gehört.

Diese Frage ist schon lange geklärt. Und wenn die wieder gestellt wird, dann wird es nicht um ein paar abgegammelte Häuser in Berlin gehen.

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6 Antworten auf “1 Euro ins Phrasenschwein”


  1. 1 linie 25. November 2009 um 22:00 Uhr

    Dagegen, die Frage zu stellen und das zu kritisieren, was man darauf anworten muß, spricht doch nicht..?

  2. 2 Was soll man da noch sagen. 27. November 2009 um 19:39 Uhr

    Liebster Scheckkartenpunk.
    Wie schön ist es, dass niemand die Abwaschberge in deiner Küche von der Bloggosphäre aus sehen kann. Gepriesen sei die Anonymität des Internets!
    Würde raus kommen wie verwarlost, antizivilisatorisch deine Bude manchmal aussieht, wenn du grad vom feiern kommst, dann würde das (aus deiner Logik) die Räumung deiner gammligen Wohnung bedeuten. Selbiges trifft zumindestens auf dein Umfeld zu, das Geld eher für Nasenschleimhaut-zersetzende Substanzen ausgibt, als sich Klopapier zu besorgen.
    Verelendung und Barbarei in reinstem Ausmaß! Fast schon so barbarische Zustände wie im Irak.
    Ein Fall also für die Staatsmacht. Sehnen wir also die Bullen als das was sie sind, nämliche eine Art bewaffneter Kindernotdienst, der zugekokste und weltfremde Elendsgestalten (mit rosa Polohemd) aus verwahrlosten Wohnungen holt.
    Diese Methodik sollte dir von der US-Army bekannt sein. Also nicht wundern, wenn dich ein paar GI’s wie Saddam Hussein aus dem Friedrichshainer Erdloch ziehen.

    Also aufgepasst. Nutze die nächste Afterour doch lieber mal, um im Sinne deutscher Sekundärtugenden, deine Wohnung aufzuräumen. Oder wenn sie schon sauber ist, geh bei deinen Freunden diesen Job zu machen.

    Und wenn nicht, dann wird es auch dich erwischen. Womöglich, weil man dich wohl noch für ein staatsfernes Element hält.

  3. 3 Was soll man da noch sagen. 27. November 2009 um 19:40 Uhr

    Dein Auto wurde angezündet!
    Das ist nicht lustig…
    Wirlich nicht. :)

  4. 4 lasterfahrerei 27. November 2009 um 19:58 Uhr

    den schwaben gehört die stadt! wie du immer gerne betohnst.

    hehe. aber erlich. die frage kann man ruhig immer wiederstellen, aber es ist eben berlin. wass willste da machen, ein stinkloch eben.

  5. 5 scheckkartenpunk 04. Dezember 2009 um 2:24 Uhr

    liebster wassollmandanochsagen,

    zivilisation und barbarei sind nur die kehrseiten ein und der selben medaillie. gut zu sehen an deiner zivilisierten art dich auszudrücken, hinter der dummheiten barabarischen ausmaßes hervorscheinen. zivilisation ohne kritisches bewußtsein läßt der barbarei halt ihren freien lauf.

    zum einen verfügen wir über eine zivilisatorische errungenschaft namens geschirrspülmaschine, die abwaschberge in unserer küche obsolet werden läßt. eine einrichtung, die in deiner elendsapologethik jenseits deiner vorstellungskraft zu liegen scheint.

    zum anderen und das ist wohl der kernpunkt: dein enthirnter aber wohlformulierter auswurf scheint nicht mal konsequenz des kontextes verschiedener einträge dieses blogs zu sein („acab“ nur wenig weiter unten) – wo dir bei etwas reflexionsvermögen durchaus klar werden müßte, daß es hier nicht um das bashing irgendwelcher hausprojektebewohner gehen kann, sondern daß die frage wem die stadt gehört eben keine frage um sanierungsbedürftige bausubstanz sondern nur eine frage um’s ganze sein kann.

    das letzte mal, als die frage gestellt wurde wem denn die stadt gehöre (der ostteil) war bei der formulierung des einheitsvertrages – und die antwort auf die frage wurde nachdrücklich mit der räumung der mainzer straße deutlich gemacht.

    deine ressentiments gegenüber individuen, die aus unterschiedlichen und nachvollziehbaren gründen entschieden haben FÜR SICH rauschmittel zu konsumieren oder die das geschmacksurteil gefällt haben, daß rosa polohemden das sind, was sie gerne anziehen, offenbart deinen widerlichen autoritären charakter, der darauf aus ist anderen deine lächerlichen moralvorstellungen aufzwingen zu wollen.

    großartig auch deine verknüpfung von saddam hussein mit den geräumten bewohnern des hausprojektes. saddam hussein, die tragische gestalt des antiimperialistischen kampfes gegen die usa oder wie soll man das geschwafel verstehen? daß das den ehemaligen hausprojektbewohnern recht ist, wage ich mal zu bezweifeln.

    dein gefasel von bullen und einer mir angeblich bekannten methodik der us-army verdeutlicht nicht nur, daß wohlgewählt formulierte sprache nichts mit deren inhalt respektive dem verständis und der reflexion des autors zu tun hat – sondern, daß du gerne mal deiner rückverdummung ausdruck verleihen wolltest, ohne dich mit dem gegenstand, also diesem blog und dem was darin geschrieben ist, auseinanderzusetzen.

    dann mir aus der eigenen und selbstgewählten anonymität heraus vorzuwerfen ich würde anonym und deshalb genau so (also mit der angeblichen unkenntis meiner person durch die leser) schreiben und ohne diese vorausetzung mir das wohl nicht trauen würde – hier stehen alle termine, wo man mich live und in farbe sehen und auf wunsch auch kennenlernen kann – stellt eine trottelei dar, die wie auch der eben besprochene rest darauf schließen läßt, daß es dir schlichtweg an selbstreflexion mangelt, aus der heraus du aber unbedingt zeigen mußt, daß du deinen geistigen durchfall in bildungsbürgerliche worte fassen und kommunizieren willst.

    in diesem sinne: mach weiter – du bist bestimmt ein humoristisches element dieses blogs für andere leser.

  6. 6 lasterfahrer 04. Dezember 2009 um 4:45 Uhr

    was haben den rosa polohemden und liegengebliebene haushältereien mit stadtpolitik zu tuen?

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