Wehret den Anfängen!

vergessen blieb…heute früh wurden die rutsche und eine schaukel auf einem prenzelberger spielplatz demoliert und mit glasscherben bspickt. schriftzüge „bonzen und muttersöhnchen verpisst euch!“ deuten auf einen politischen hintergrund.

mit glasscherben eine kritik an kindern formulieren, damit die gefälligst aufhören die kieze mit spielplatznutzung aufzuwerten.

edit: waiting wies darauf hin, daß er bei Recherche nichts weiteres dazu im Netz finden konnte. Dementis dazu allerdings auch nicht. Von dem her bleibt bleibt obiges mit diesem Zusatz hier stehen.

edit:

der kinderhass der gentrifizierungsgegner in einem vom sozialdemokraten andrej holm verlinkten blog prenzlbasher:

Icke setz mir vor junge Mutter mit zwei hyperaktiven Kindern uffn Sitz. Eins der Kinder jreift mir in die Haare. Icke genervt, schaue auch so. Mutter steigt aus. Icke zu Sitznachbarn: „Die denken wohl, sie wären der Nabel der Welt“.

schon ne sauerei wenn so ein kind so’nem real autochtonen in die haare greift. dieses yuppie-blag! schluß damit, prenzlberg bashen und mit den kids anfangen.

Muß die jetzt mit dem Kinderwagen die enge Regalschlucht des Minimarkts nehmen?! Kann se das Bangert nicht draußen anketten oder wenigstens am Kassenfreiraum parken?! – Angst, daß der Kofferraum geplündert wird? Daß das Gör geraubt wird? – […] Hunde vor der Tür werden doch auch nicht geklaut.

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13 Antworten auf “Wehret den Anfängen!”


  1. 1 Pille 15. Juni 2009 um 14:26 Uhr

    Schöner Fund!

    wg. Trackback: hahaha, Juppie mit „J“! Da habe ich aber Mist gebaut.

  2. 2 kapsler hauser 15. Juni 2009 um 15:07 Uhr

    und er hat sich nicht umgedreht und den yuppi-balg aus der stadt gedroschen? sollte da die überschrift nicht eher „wehret den anfängern“ heissen? ;)

  3. 3 Anonymous 15. Juni 2009 um 15:10 Uhr

    Unglaublich, was die Leute heute über Kinder denken. Sogar solche, die im gebährfähigen Alter sind. Dann heisst es dann ‚Ja aber die Kinder von XY sind so verzogen… also meine würden das nicht – blabla‘ Schon arm, wie Mensch versuchen sich durchs leben zu ficken und immer einen auf weltverständig zu machen dann aber wegen sowas die Masken fallen lassen.

    Zum ersten Zitat: könnten aber auch 13-jährige auf die Bank geschreiben haben um sich ein wenig zu profilieren. also wenn man das zusammenhangslos liest.

  4. 4 trick 15. Juni 2009 um 18:29 Uhr

    „Kinder sind Augen,
    die sehen,
    wofür wir längst schon blind sind.

    Kinder sind Ohren,
    die hören,
    wofür wir längst schon taub sind.

    Kinder sind Seelen,
    die spüren,
    wofür wir längst schon stumpf sind.

    Kinder sind Spiegel,
    die zeigen,
    was wir gerne verbergen.“

  5. 5 schons 15. Juni 2009 um 20:14 Uhr

    was ist denn eigentlich an muttersöhnen so schlimm?

  6. 6 scheckkartenpunk 15. Juni 2009 um 20:27 Uhr

    die passen halt nicht ins sexistische linke mackerweltbild. die sind im harten kampf gegen die yuppies nicht zu gebrauchen. aber vielleicht werden die ja durch die erfahrungen mit den glasscherben hart und männlich gemacht.

  7. 7 waiting 16. Juni 2009 um 0:11 Uhr

    denke der kommentar ist ein fake, habe auch keine andere quelle dafür gefunden. auf den letzten demos dieser art (14.3. und mediaspree) waren auch ausdrücklich „familien willkommen“

  8. 8 unkultur 16. Juni 2009 um 19:43 Uhr

    Demnächst gibt´s auch noch Kommandoerklärungen, wenn jemandem ne Bierflasche runtergefallen und zerbrochen ist (natürlich gegen Aufwertung!).

  9. 9 emob 18. Juni 2009 um 12:30 Uhr

    werter herr skp

    mit solch unreflektierten müttern und dementsprechend sozialisierten kindern wird in nächster zeit kein emanzipatorischer blumentopf gewonnen werden können
    egal ob prenzlbasher ihnen zu emotionell auf die ganze geschichte reagiert oder nicht

    mfg

  10. 10 schlaraffenland 19. Juni 2009 um 11:27 Uhr

    dein header is ja von ed hardy^^

  11. 11 rampue 23. Juni 2009 um 11:21 Uhr

    krasser fund…

  1. 1 Juppiekinder? - STERNSTUNDEN DES KAPITALISMUS Pingback am 15. Juni 2009 um 13:04 Uhr
  2. 2 bonzen und muttersöhnchen verpisst euch « „im Winterschlaraffenland zugeballerter und heftig zu Egotronic zappelnder Popantifa“ Pingback am 19. Juni 2009 um 11:31 Uhr
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