Archiv für März 2009

lol

Die Demonstrationen gestern in Berlin und Frankfurt und vielen europäischen Metropolen zeigen, dass viele Menschen zum umdenken bereit sind, und dazu, die herrschenden Verhältnisse der Gesellschaft zu ändern.

30.000 (da kann man ruhig von den optimistischsten Schätzungen ausgehen) auf ner Demo sind schon ganz schön viele. Wenn man mal alleine die Berliner Einwohnerzahlen dagegen setzt, dann steht die Revo und die Abschaffung der Verhältnisse kurz vor der Tür. Linke Knallköppe sind noch weiter von der Erkenntnis der Verhältnisse weg als die reformistischen Sozialdemokraten auf den Demos.

tiefe

01. Commix – Underwater Scene
02. Data – Splice
03. Alix Perez – I´m Free
04. Data – Blowpipe
05. Sabre – God Fearing
06. Loxy & Isotone – Shodan
07. Escher – Austere
08. Phobia & Jubei – Guillotine (Breakage RMX)
09. Instra:Mental – Hunter
10. Sum One – Oblivion
11. The Insiders – Stepdub
12. Instra:Mental – Rogue
13. Marcus Intalex – Electrocution
14. Loxy & Isotone – Ancients
15. Digital – Fix Up
16. Bulletproof, Cern & Teknik – Scatter The Ashes
17. D.Bridge – Creatures Of Habit
18. Escher – Slice
19. Instra:Mental & Nico – Intervention

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20.000 Meilen unterm Club.

Deutlicher kann man Kapitalismusaffirmation auch nicht machen

„Wir zahlen nicht für eure Krise – wir zahlen für unsere Genoss_innen!“

Na wenn man für Genoss_innen bezahlt ist ja alles in Ordnung. Kann man sich ja auch leisten, wenn man der Krise außen vor steht in den Freiräumen.

Sternstunden des Kapitalismus

so

shoot da fonts

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Freerk Huisken zum Amoklauf von Tim K. in Winnenden

So wird es wohl kein Zufall sein, wenn alle hierzulande zu unrühmlichen Ehren gelangten Amokläufer eine bzw. ihre Schule aufsuchen und dort ein Blutbad an Schülern und Lehrern anrichten. Weder haben diese Jugendlichen in der Fußgängerzone, noch bei einer Sportveranstaltung oder im Kaufhaus um sich geballert. Sie haben ganz bewusst diesen Tatort gewählt und die dort arbeitenden Schüler und Lehrer, oftmals ohne sie zu kennen, als Repräsentanten einer Institution umgebracht, die sie als verletzenden Angriff auf ihre Persönlichkeit, wenn nicht gar auf ihre personelle Existenz erfahren haben. Das muss man ernst nehmen und sollte es nicht als rein subjektive Deutung eines kranken Verstandes abbuchen, die mit der Wirklichkeit der Schule nichts zu tun hat. Was ist denn die wirkliche Schule? Sie ist zum einen eine Lernkonkurrenzveranstaltung, in der Lehrer über zukünftige Lebenschancen junger Menschen befinden, und auf die Schüler zum anderen heute ganz selbsttätig eine Anerkennungskonkurrenz drauf satteln, die manchen Schülern wichtiger ist als die gute Zensur in jener Konkurrenz, die allein zählt – nicht selten, weil sie mit der ohnehin schon abgeschlossen haben.

Die eine Konkurrenz, das ist die schulisch inszenierte Leistungskonkurrenz, in der der nationale Nachwuchs nach Elite und Masse durchsortiert wird, sprich: in seiner Mehrzahl von weiterführender Bildung und d.h. von weniger unerfreulichen Berufen ausgeschlossen wird; eine Konkurrenz, deren Protagonisten wissen, warum sie am Jahresende anlässlich der Zeugnisvergabe pädagogische Seelsorge anbieten und hoffen, dass sich keiner ihrer Schüler das Leben nimmt, weil er sich „mit dem Zeugnis“ nicht nach Hause traut; eine Lernkonkurrenz, in der sich Schüler immer zugleich das Rüstzeug fürs ganz normale Durchwursteln in der sich anschließenden Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt und im Berufsleben aneignen: Denn sie erfahren, dass sie nur dann nicht zu den Verlierern gehören, wenn sie dazu beitragen, andere zu Verlierern zu machen, was Anschwärzen ebenso einschließt, wie Neid und Missgunst; wenn sie dem „Schein“ den Vorrang über ihr „Sein“ geben, also Können vortäuschen, andere der Täuschung überführen und was der weiteren Tugenden des gar nicht so „heimlichen Lehrplans“ der Konkurrenz mehr sind. Schüler selbst ergänzen heutzutage diese Leistungskonkurrenz, deren Zwecken sie sich unterwerfen müssen, deren Mittel – dabei handelt es sich nicht um das Lernen, sondern das zensierte Lernen – sie gar nicht in der Hand haben und deren Resultaten sie ohnmächtig gegenüber stehen, um eine eigene, eben die Anerkennungskonkurrenz. In der führen sie sich als die Herren ihrer Konkurrenzmittel auf: Alle rohen Formen der Angeberei und des Mobbing – geschlechtsspezifisch sortiert – stehen dabei hoch im Kurs. Da wird geklaut und erpresst, geschlagen und ausgegrenzt, werden Schulen demoliert und Mutproben der brutalsten Art abverlangt. Gelernt haben die Kids, dass der Mensch ohne Selbstbewusstsein nichts ist, dass man also mit einer Portion Selbstbewusstsein die Zumutungen von Schule, Familie und Straße besser aushält – und nur deswegen ist das Selbstbewusstsein zum Erziehungsziel avanciert. Und das übersetzen sie sich in den Selbstbefund, irgendwie „Superstar“ zu sein, wenn nicht der „Deutschlands“, dann doch wenigstens der der Schule oder der Klasse. Der Anerkennungswahn, der sich hier austobt, erweist sich als ein Psycho-Produkt von Konkurrenzerfahrungen, das inzwischen das Privatleben derart okkupiert hat, dass jede vernünftige Bilanzierung des materiellen Gehalts einer individuellen Lebenslage nur allzu oft überlagert wird von der Frage, wie viel Beifall man für neue Klamotten, geschwollenen Bizeps, Sexual- und Saufleistungen, nebst Frech- und Rohheiten aller Art von Mitmenschen erhält, die denselben anerzogenen und inzwischen durchgesetzten geistigen Deformationen anhängen. Wenn zudem heute Schüler mit 9 oder 10 Jahren ihre Schulhefte auf Lehrergeheiß mit dem Spruch „Ich bin wertvoll!“ zieren – das fällt sachgemäß unter Ethik-Erziehung – , dann darf man sich endgültig nicht wundern, dass dabei der eine oder andere Robert S. oder Tim K. herauskommt. Denn wo in Schule, Familie und Umfeld vermehrt Erfahrungen gemacht werden, die diesen Spruch gerade nicht mit Material unterfüttern, wenn Niederlagen dieser oder jener Art sich vielmehr zu Frust verdichten, dann lässt er sich ebenso in die selbstzerstörerische Frage: „Bin ich wirklich wertvoll?“, wie auch in den fremdzerstörerischen Beschluss: „Denen werde ich es zeigen, dass ich wertvoll bin!“, umsetzen. Es schließt eben die radikalisierte Sorge ums eigene Selbstbewusstsein durchaus beide brutalen Verlaufsformen ein: die Tötung und die Selbsttötung.

[…]

Neu ist das alles nicht, aber heftiger wird’s schon. Weswegen es erneut nicht verwundern darf, dass Menschen, deren Kopf randvoll ist mit unbewältigten Lebens- und Anerkennungsproblemen, diese solange mit sich selbst ausmachen, bis sie meinen, der Welt auf jene Weise Beweise für ihren erfundenen Selbstwerts zeigen zu müssen, die sie von der Welt gelernt haben: als Machtausübung mit den Mitteln der Gewalt!

>>>der ganze Text

Trash as trash can be

Ich poste den Mix nur zum Selbstschutz in der Hoffnung, daß durch zu viel 90ies Trash der ganz schnell von irgendwelchen Partyfloors wieder verschwindet, auf die man zufällig und unbedarft stolpert.

1.Ready Or Not The Course
2.What is love Haddaway
3.Somebody dance with me DJ Bobo
4.Rhythm Is A Dancer Snap
5.More And More Captain Hollywood Project
6.Another Night Mc Sar & The Real Mccoy
7.Ain‘t Nobody The Course
8.Don‘t Give Me Your Life Alex Party
9.Push the feeling on Nightcrawlers
10.Show me love Robin S
11.Keep on dancing DJ Bobo
12.Twilightzone 2 Unlimited
13.Don‘t You Want Me Felix
14.Take control DJ Bobo
15.It’s My Life Dr. Alban
16.Life Haddaway
17.Magic Carpet Ride Mighty Dub Kats
18.The magic friend 2 Unlimited
19.Never Alone 2 Brothers On The 4th Floor
20.Got to get it Culture Beat
21.Rhythm of the night Corona
22.Take Me Away Twenty 4 Seven F
23.Tribal dance 2 Unlimited
24.James Brown is Dead L.A. Style
25.It’s Like That Run DMC
26.No One 2 Unlimited
27.Run Away Mc Sar & The Real Mccoy
28.Sexy Eyes Whigfield
29.Get-A-Way Maxx
30.Piece of my heart Intermission
31.Love sees no colour U96
32.Mr. Vain Culture Beat
33.Move on baby Capella
34.It`s a rainy day Ice MC
35.Sweet dreams La Bouche
36.Dreams (Will Come Alive) 2 Brothers On The 4th Floor
37.Love is magic Loft
38.The summer is magic Playahitty
39.U got 2 let the music Cappella
40.Think about the way Ice Mc
41.Up‘n`away Mr. President
42.Scatman Scatman, John
43.Be my lover La Bouche
44.Leave them alone Twenty 4 seven
45.Dub I dub Me & My
46.U & Me Cappella
47.Stay With Me Forever Definition Of Joy
48.Children Robert Miles
49.Right in the night Jam&Spoon
50.Love is all around Dj Bobo
51.No more Maxx
52.The Colour Of My Dreams BG The Prince Of Rap
53.Feel the heat of the night Masterboy
54.Take your chance Fun factory
55.Freedom DJ Bobo
56.Omen III Magic Affair
57.Der Berg ruft K2
58.In the middle of the night Magic Affair
59.Max don`t have sex with your ex E-Rotic
60.Let the dream come true DJ Bobo
61.Crying In The Rain Culture Beat
62.Love message Various Artists
63.Success Three-O-Matic
64.You know, I know Bang!
65.I show you secrets Pharao
66.Let the beat control your body 2 unlimited
67.Willy use a billy-boy E-Rotic
68.The real thing 2 Unlimited
69.Eins zwei Polizei MO-DO
70.There is a star Pharao
71.Fred come to bed E-Rotic
72.Doll Insel mit zwei Bergen Dolls United
73.I Love To Love LaBouche
74.The first the last eternity Snap
75.Captain Jack Captain Jack
76.Sex on the phone E-Rotic
77.Drill Instructor Captain Jack
78.Heaven U96
79.Disco fans Star Wash
80.Forever young Interactive
81.Love religion U 96
82.Living without your love Interactive
83.Take Away The Colour Ice Mc
84.Move your ass Scooter
85.Somewhere over the rainbow Marusha
86.Love song Mark `Oh
87.Computerliebe Das Modul
88.Hardcore vibes Dune
89.Tears don‘t lie Mark‘Oh
90.Stars Charly Lownoise & Mental Theo
91.Wonderful Days Charly Lownoise & Mental Theo
92.Can‘t stop raving Dune
93.Ich Möchte Immer Bei Dir Sein Das Modul
94.Kleine Maus Das Modul
95.Friends Scooter
96.Rave nation DJ Hooligan
97.I‘m A Raver Lipstick
98.I wanna be a Hippie Technohead
99.Kleiner Satellit Blümchen
100.Du Und Ich Blümchen
101.Herz an Herz Blümchen
102.Boomerang Blümchen

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too much future, alta

Freitagsfeierei Mädcheninternat

Techno Beatbox

Belgienstyle!

raus aus unserem Kiez

Die antifaschistische Konsenskiezgemeinschaft traf sich heute unter allerlei Beflaggung – von der Anarchofahne über die Fahnen der staatstragenden Parteien Die.Linke, Die Grünen bis zur SPD, um in einer Latschdemo ihren Unmut über Nazis ausgerechnet in ihrem Kiez kundzutun. Bezeichnend, daß der mittelmäßige Konsens die Friedrichshainer Volksgemeinschaft ganz offen beschwor, um im demokratischen Akt der Kiezverbundenheit durch aktionistischen Ausschluß die Vielfältigkeit wiederherzustellen und das Bunte der geliebten Blase zu demonstrieren – welche hauptsächlich schwarz zu sein schien. Ob es überhaupt eine Kritik neben dem Akt des Hinlaufens gab, kann ich nicht sagen, da der Gewerkschaftslautiwagen so leise war, daß schon 2 Meter daneben nur noch Rauschen statt Information vorhanden war.

Raus aus unserem Kiez – aber – ihr werdets nicht vermuten: wir sind die Guten.

Wunsch und Wirklichkeit

Alle Lachen Bitte mobilisieren so viele wie noch nie ins Nichts. Wenn man sich denn schon Antifaschismus auf die Fahne schreibt, dann ist der beschriebene Erfolg doch als negativer Erfolg zu verbuchen. Noch nie war Dresden für die Nazis so harmlos und das trotz des inhaltslosen Symbolaktionismus, der dem bürgerlichen Rumgetrauer seine Berechtigung einräumt, so lange diese keine Nazis sind.

Sub:Stance Berghain Dubstep Special with Scuba, Jamie Vex’d, Robotic, Kandel and Fresh Meat

Seit der Sub:stance im besten Club der Welt hat sich ja meine Einstellung zumindest was das Ganze aus der Richtung Scuba, Martyn, 2562 etc. betrifft gehörig geändert. Vielleicht ist nur die Function One Anlage Schuld, vielleicht ist es aber auch der KingCurryKhan mit seiner Tiefe.

Hier gibt es Video und Audio von Scuba, Jamie Vex‘d und Robotic (Berlins Top Dubstep-Techno DJ) und den beiden Berlin Mitte Institut Residents Kandel und Fresh Meat von der BMI Show am Montag.