digital DJing

Seit einiger Zeit bin ich ja auch umgestiegen und möchte auch auf gar keinen Fall mehr zurück zu tonnenschwerem Plastik. MP3s vom Laptop und Vinylcontrols für das unbeschwerte Handling beim Auflegen. Die Vorteile liegen auf der Hand: MP3s sind schnell verfügbar, es ist unproblematisch Releases von Netlabels zu spielen, der ganze Dubplatemist mit seinen überteuerten Cutpreisen hört auf und das unleidige Problem ausgerechnet den Track daheim gelassen zu haben, der gerade jetzt im Club dann doch der bessere gewesen wäre hat sich erledigt.

Tanith hat hier einen Erfahrungsbericht mit seinem Rane Serato Scratch und eine gute Auflistung von MP3 Shops:

Für Rane Serato gibt es auch ein Video-Plug In.

auf Kandel gibt es einen Erfahrungsbericht zu M-Audio Torq:

Native Instruments Traktor Scratch Testbericht gibt es bei de:bug und salection:

Auf Salection gibt es noch Tests einiger weiterer Vinyl-Controll-Systeme.

Traktor soll wohl was Hardware und Latenz betrifft am weitesten vorn sein. Ich bleib mangels Geld bei Final Scratch 1.5 und komm mit den Latenzen zurecht. Bei der Qualität der verwendeten MP3s gibt es Meinungsverschiedenheiten – wobei außen vor bleibt, daß die meisten Clubs recht miese Anlagen haben und 192 Kb/s ausreichen würden. Ich bevorzuge 320 Kb/s – Wav muss nicht sein, das hört im Club eh niemand.

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8 Antworten auf “digital DJing”


  1. 1 jo 10. März 2008 um 23:37 Uhr

    die freunde der freien software verwenden mixxx. kostet nix, unterstützt glaub ich auch einige vinylsysteme und ansonsten das modulationsrad vom midikeyboard als crossfader. so macht billigparty spaß… zwar scheiße aber umsonst.

  2. 2 scheckkartenpunk 10. März 2008 um 23:47 Uhr

    hm – mal anschauen. bisher kenn ich keine freie software, die professionellem anspruch da genüge tun würde, deshalb ist da jetzt keine dabei, aber wer weiß.

  3. 3 Difficult is Easy 11. März 2008 um 1:35 Uhr

    jo, das software nich frei ist, heisst ja nich, dass sie was kosten muss.

  4. 4 human 11. März 2008 um 13:42 Uhr

    aber mp3s 320 k schonmal an vbr gedacht da reichen doch 128-320 oder?

  5. 5 scheckkartenpunk 11. März 2008 um 15:08 Uhr

    vbr geht natürlich auch wird aber von den meisten shops nicht angeboten. da gibt es meist die wahl zwischen 192er, 320er oder eventuell noch wav.

    und nachträgliches umcodieren macht dann wenig sinn.

    @diffi: so siehts zwar aus, aber die hardware für vinylcontrolling ist mit kosten verbunden.

  6. 6 jo 12. März 2008 um 3:25 Uhr

    naja, grade wenn man auflegt, sollte man schon mal damit rechnen, dass die gema/sonstwer in die (digitale) plattenkiste guckt. da macht sich dann die raubkopierte version von nem programm was derbe teuer ist und was sowieso jeder runterläd mal nicht so gut, von der natürlich geklauten mp3-sammlung mal ganz zu schweigen…
    daher muss ich mit der teueren software dann wohl warten bis ich im lotto gewinne oder der kapitalismus sich auflöst und da warte ich lieber bis die freie software besser wird.
    für echte punkerdjs: unter linux geht vinylcontrol mit ner zusätzlichen optical mouse, dass ist mal d.i.y., aber hauptsächlich mist…

  7. 7 scheckkartenpunk 12. März 2008 um 3:35 Uhr

    hm es gibt da noch ne ziemlich billige variante, die mit hardware um die 100€ kosten soll. ich werde die mal später hier im blog vorstellen, wenn ich da erfahrungsberichte zu kriegen kann.

    mixxx hab ich mir mal gezogen und wollte das im vergleich mit beatport sync testen, welches es ja auch umsonst bei beatport gibt. wird aber wohl bisschen brauchen.

    wenn ich in den club gehe stammen alle mp3s aus dem kapitalistischen verwertungssystem oder wurden direkt vom künstler zur verfügung gestellt – alles andere ist zu unspaßig für ein bisschen musik spielen. ausserdem sind ja auch die künstler dem zwang des geldverdienens unterworfen.

  1. 1 dissidenz.olifani.de » berliner konzerte Pingback am 12. März 2008 um 2:41 Uhr
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