Don`t need your dancefloor to keep on ravin`- Warum wir in der K9 keine Partys feiern

Ich bin der Gruppe nicht zugehörig, welche untenstehende Erklärung abgibt, aber das Verhalten des K9 hat sich einer Kritik zu unterziehen. Ich für mich weiss, wo ich keine Parties mehr feiere, solang sich die ganze Geschichte nicht mit einer Änderung des Verhaltens von Seiten K9 auflöst.

What happened. ..

Bereits im November schrieben wir, eine Berliner Partygruppe die K9 an, um nach möglichen freien Terminen für Solipartys zu informieren. Die K9 antwortete, sie seien auf der Suche nach einer Gruppe die regelmäßig Partys in der K9 veranstaltet und luden zum Plenum ein. Eine Vertreterin unserer Gruppe zählte auf die Frage, für wen die Gruppe sich vorstellen könnte Partys zu veranstalten den Ca-Ira-Verlag, die Konferenz des Bündnis gegen Appeasement, die Hummel-Antifa auf. Seitens der K9 gab es keinerlei Einwände. Als einzige Gruppen zu deren Gunsten nach Aussage der K9 keine Partys erwünscht sind wurden Parteien aufgezählt.
Wir stellten daraufhin ein Konzept für drei Partys auf und sendete es der K9 zu- das Bündnis gegen Appeasement wurde auch hier ganz konkret als Solizweck für eine Party am 1.2. genannt. Von der K9 kam als Antwort, man habe uns alle drei Termine reserviert. Mitte Dezember wurde an die K9 der Text für deren Veranstaltungsinfo gesendet inklusive des fertigen bookings, dass von Seiten der K9 aus mindestens 6 Wochen vor der Party feststehen sollte.
Mitte Januar bekamen wir eine knappe E-mail, in der mitgeteilt wurde, die K9 möchte das Bündnis gegen Appeasement nicht unterstützen. Die Werbung solle gestoppt werden und es wurde zum Hausplenum zitiert.
Etwas verwirrt teilten wir der K9 mit, dass ein Werbestopp angesichts 5000 öffentlich ausliegender Flyer schwierig wäre, dass es eine Zusage für die Party gab und bereits DJ`s gebucht sind. Gleichzeitig wurde bemerkt, dass wir als Partyveranstalter weder das Bündnis gegen Appeasement sei noch für dieses sprechen kann und will und eventuelle Probleme mit dem Bündnis doch mit diesem zu klären wären.

Als Antwort kam wiederholt nur der knappe Verweis auf das Hausplenum, denn man wolle über den ganzen Komplex, dass wir als Gruppe Partys in der K9 veranstalten wolle reden. Völlig im unklaren, was das Problem ist fanden sich Vertreterinnen unserer Gruppe auf dem Hausplenum ein. Es ging jedoch nicht, wie man eigentlich erwarten könnte darum, dass die K9 sich entschuldigte und wie jedem eigentlich klar sein dürfte sicher nicht an der fixen Idee festhält, eine fertig geplante Party zu der sie mehrfach zugestimmt haben genau dann zu canceln, wenn die Werbung gedruckt und verteilt ist.

It`s not about „gute laune“…

Der Sinn des Plenums war nach Aussage der K9 man wolle feststellen, ob man besagter Partygruppe „vertrauen“ könne. Konkret bedeutete dies, dass sich die anwesenden Vertreterinnen unserer Gruppe plötzlich in einer gesinnungspolitischen Fragerunde wiederfanden , deren Titel „Nun gebt doch endlich zu, dass ihr fiese antideutsche seid“ wieder. Obwohl wir mehrfach betonten, dass wir lediglich eine Partygruppe sind, die zur Hälfte aus DJ´s bestehe und uns nicht als Gruppe als solche politisch äußern wollen und können wurde beständig versucht, eine Stellungnahme zum Bündnis gegen Appeasement zu erringen.
Aussagen wie, man habe sich aus Interesse für das Thema die Konferenz als Solizweck ausgesucht wurde genügten nicht, denn schließlich wollte die K9 auf mehr hinaus. Hinter der Einstellung, man könne sich doch eine Konferenz angucken und die Diskussion über das Thema suchen wurde gleich eine Parteinahme gewittert. Entweder völlige Distanzierung oder das Geständnis man sei doch eigentlich selber so drauf wie die das Bündnis- nämlich Kriegstreiber!
Ganz abgesehen davon, dass der diffuse Vorwurf der Kriegstreiberei in keiner Weise belegt werden konnte verwunderte doch sehr das Ausmaß in dem besagten Bündnis eine enorme Machtstellung in der Weltpolitik zugeschrieben wurde. So hatten die Vertreterinnen unserer Gruppe das Gefühl sie hätten keine Party geplant sondern wären mit dem Panzer an der iranischen Grenze aufgefahren.

Beständig wurde eine Angewiesenheit unserer Gruppe von der K9 suggeriert und anwesende Hausis fanden es wahrscheinlich auch noch fürchterlich nett, schließlich möchte man ja nur reden und gebe netterweise der Gruppe noch eine Chance zur Läuterung.
In ihrer Strukturarroganz kam besagtes Hausplenum nicht mal ansatzweise auf die Idee, dass es überhaupt nie eine Angewiesenheit von der K9 gab, schließlich gibt es in Berlin auch noch wesentlich mehr Möglichkeiten zu feiern als im Friedrichshainer Südkiez. Letzten Endes hätte man sich rechtzeitig um andere Räumlichkeiten kümmern können oder überlegen können die Party für einen anderen Zweck zu machen. Für die K9 aber alles kein Grund. So gab das Hausplenum auch munter zu, dass man sehr wohl schon seit Mitte Dezember wußte, dass die Party nicht stattfinden wird, sah aber weder den Anlass dies der veranstaltenden Gruppe mitzuteilen noch festzustellen, dass die einzig akzeptable Lösung ein Stattfinden wie angefragt sein kann.
Das einzige was verhandelt werden sollte war, wie die Party am 1.2. zu ändern wäre, damit es der K9 genehm ist und unter welchen Optionen besagte Gruppe überhaupt in der K9 Partys veranstalten darf. Die Entscheidung wurde uns nach interner Diskussion per Mail mitgeteilt.

Don`t fuck with the DJ`s !

Immer noch im festen Glauben, es handele sich um ein paar Jugendliche die man wieder auf den linken Weg zurück führen müsste zückt sie den sozialpädagogischen Masterplan und fordert den gesinnungspolitischen Praxistest. So teilte die Friedrichshainer Super-Nannys uns mit man habe sich zu folgendem Konsens geeinigt: Die Party soll zu Gunsten des EA stattfinden, WEIL: Der EA unterstütze z. Zt. Antimilitaristen und nur so könne nach Ansicht eine Distanzierung von den „Kriegstreibern“ erreicht werden. Gleichzeitig wolle die K9 am gleichen Abend durch Flyer oder Gespräche ihre Position zum Bündnis klar machen.
Man hofft wohl immer noch, auf diese Weise uns zu einem Bekenntnis zu bewegen oder wahlweise einen politischen Läuterunsprozess einleiten zu können. Als hätten die 57 Rosenkränze die wir aus Reue jetzt täglich beten nicht schon gereicht… Es ist an sich schon eine Unverschämtheit Gruppen den Solizweck vorschreiben zu wollen, vor dem konkreten Hintergrund scheint die K9 ihren Zweitnamen „Größenwahn und Leichtsinn“ als einzigen Inhalt erkoren haben.

4/4 is more than this squat!

Wir haben die Faxen dicke und werden unsere Partys nicht in der K9 veranstalten. Bis jetzt wissen wir noch nicht, ob wir die Umkosten für Flyer und die Aufwandsentschädigung für die DJ`s, die sich ja den Abend schließlich freigehalten haben von der K9 zurückbekommen. Wir finden es mehr als nur angebracht.
In dem Sinne- Trotz des Stresses hoffen wir euch bald mit unseren Partys erfreuen zu können!

edit: hier noch mal eine Erläuterung zum K9 bei unkultur

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48 Antworten auf “Don`t need your dancefloor to keep on ravin`- Warum wir in der K9 keine Partys feiern”


  1. 1 zapperlott 23. Januar 2008 um 21:04 Uhr

    Dolle »Kritik«. Die Leute vom K9 sind nicht mit den politischen Inhalten einverstanden. Das ist, egal wie dumm das vielleicht ist, ihr Recht. Dieser Schrieb ironiert den offenbaren Dissenz nur selbstherrlich.

    Am peinlichsten ist doch:
    »uns nicht als Gruppe als solche politisch äußern wollen« … »eventuelle Probleme mit dem Bündnis doch mit diesem zu klären wären«

    LOL. Eine Soliparty für einen Zweck machen wollen, aber zum Zweck selbst keine Stellung beziehen wollen – »Wir sind doch nur DJs ohne eigene Meinung!« Klar, dass man damit auf die Schnauze fliegt. Zurecht.
    Und ärmlich, sich dann auch noch in so einem Text als Opfer und Ankläger zu inszenieren.

    Ich mach demnächst ne Rudolf-Hess-Gedächtnisparty. Und wer was gegen Rudolf Hess hat, kann das ja mit ihm selbst ausfechten, das ist nicht mein Bier. Und wenn Nazis kommen, kann ich nix dafür. Ich lege schließlich nur Platten auf. Minimal Techno oder so.

  2. 2 Anonymes Wiesel 23. Januar 2008 um 23:08 Uhr

    Es ist natürlich zu kritisieren, daß es die K9 verpeilt hat, früher zu reagieren.
    Abgesehen davon halte ich es nicht nur für das Recht der K9, auf die Verwendung der Gelder zu achten, sondern sogar für ihre Pflicht. Sie hätte dem natürlich früher nachkommen sollen.

    Das Verhalten der Veranstaltergruppe zeigt meiner Meinung nach, daß die eben nicht so unabhängig vom Zweck agierten, wie sie suggerieren. Die EA ist eine anerkannte Institution und als Ausweichobjekt absolut angemessen. Mir kommt es so vor, daß sie sehr wohl sehr zielgerichtet Gelder in eine bestimmte Richtung lenken wollten. Wenn dem so ist und sie anderen das Gegenteil weismachen wollen, dann ist das auch ne Schweinerei.

    Solidarität mit der K9! Kein Appeasement gegenüber Kriegstreibern!

  3. 3 scheckkartenpunk 23. Januar 2008 um 23:09 Uhr

    „Die Leute vom K9 sind nicht mit den politischen Inhalten einverstanden. Das ist, egal wie dumm das vielleicht ist, ihr Recht.“

    schon, aber wenn im dezember klar ist, dass das k9 den solizweck ablehnt, dann hätte das schon so zeitig kommuniziert werden können, dass es nicht erst zu aufwänden (flyerdruck etc.) gekommen wäre. entweder schiss sich der konfrontation zu stellen – oder weil mit dem solizweck nicht konform gegangen wird denjenigen mit absicht den größtmöglichen schaden zufügen.

    dann selbstherrlich den solizweck schon fast erpressen wollen, da die party ohne schaden ja nicht mehr abgewendet werden kann ist auch mal ein linker zug.

    „Aussagen wie, man habe sich aus Interesse für das Thema die Konferenz als Solizweck ausgesucht wurde genügten nicht“ – wenn hier eine unbedingte pro oder contra position zum bündnis gegen appeasement eingefordert wird, und dass dann mit dem absolut unnötigen druck, den die verzögerung des k9 absichtlich generiert hat, so ist das eine instrumentalisierung zum ausbau eigener machtpositionen.

    dein hess einwand ist lächerlich. was hat das bitte mit dem thema zu tun?

    so eine konferenz kann ja wohl sehr gut dazu dienen NACHHER eine position dazu einzunehmen. die muss von vornherein beim publikum doch nicht hunderprozentig feststehen – wozu wäre so eine veranstaltung sonst überhaupt sinnvoll?

    völlig egal wie das k9 politisch zu der sache steht – es war genug zeit das einfach klar zu kommunizieren. genau diese selbstherrlichkeit und ausleben eigenen machtgefühls ist zu kritisieren.

  4. 4 fitzcarraldo 24. Januar 2008 um 10:07 Uhr

    so eine konferenz kann ja wohl sehr gut dazu dienen NACHHER eine position dazu einzunehmen. die muss von vornherein beim publikum doch nicht hunderprozentig feststehen – wozu wäre so eine veranstaltung sonst überhaupt sinnvoll?

    naja, unabhängig davon wie man das bewertet muss man kein prophet sein um vorher zu wissen was für positionen bei dieser konferenz einnehmen werden. schon alleine weil einige seit jahren die gleich platte auflegen…
    zur erklärung selbst: es ist sebstverständlich angemessen, wenn gruppe x verbreitet wenn sie mit inhalt y an ort z keine veranstaltung machen darf.
    das die absage denkbar spät kam und deswegen extra ärgerlich ist ist ebenfalls einsichtig.
    die dümmliche art und weise das ganze weiter zu skandalisieren zeigt aber auch deutlcih wie wenig ahnung man von solchen strukturen hat.
    naja, zapperlott hat in seinen ersten zwei absätzen bereits alles gesagt.

  5. 5 Der kleine Muck 24. Januar 2008 um 12:02 Uhr

    Eigentlich mag ich das K9 ja nur begrenzt, weil es nicht sooo gemütlich ist und die Partyräume hinten auch nicht so der Brüller sind. Etwas zu spartanisch alles.

    Aber das ändert sich dank dieser Aktion: Jetzt werde ich da mindestens 1-2 Mal die Woche mein Abendbier zu mir nehmen! K9 – you are the best!

  6. 6 scheckkartenpunk 24. Januar 2008 um 12:12 Uhr

    weil sie so scheisse reagieren?

    oder weil sie sich inhaltlich vom solizweck distanzieren? das war doch schon vorher eigentlich klar – mich hat es schon verwundert, dass sie dem solizweck zugestimmt haben. da hättest du dein abendsterni schon viel eher dahin mitbringen können.

    ich mag die räumlichkeiten vom k9 – nur die parties waren nie gut.

  7. 7 besserscheitern 24. Januar 2008 um 12:13 Uhr

    Da beleckern sich wohl beide Parteien nicht gerade mit Ruhm. Die einen wollen nich ausse Pötte kommen wat sie so abseits ihreres Musikauflegens von der Welt halten (was für das reine Musikmachen ja zugegebenermaßen auch zweitrangig ist) und die anderen beweisen, dass sie absolut nicht souverän reagieren können oder wollen indem sie ihre Entscheidungen erst viel zu spät und dann mit dem guten, alten Gesinnungscheck verbunden kommunizieren.

  8. 8 @ anonymes wiesel 24. Januar 2008 um 12:19 Uhr

    ehrlich gesagt, du langweilst mich. fällt dir nix besseres ein?

    bestimmt, die k9 hat es nur verpeilt, den veranstaltern bescheid zugeben, dass sie eigentlich n fettes problem mit der veranstaltung haben … sowas verpeilt man ja auch eben so … sicher … sag mal glaubst du eigentlich den quark, den du da zusammen schreibst?

    was — mal abgesehen vom inhaltlichen — die k9 abgezogen hat, ist nichts weiter als ihre vermeintliche macht (die sie glaubt zu haben und in diesem fall auch nur durch dir späte absage erhalten konnte) auszuspielen. das hat nix mit nem emanzipatorischen anspruch zu tun, sondern ist einfach nur feige. der diskussion wurde sich bis zu dem zeitpunkt entzogen, bis zu dem es nicht mehr ging. ne gruppe bewusst auf kosten (druck, werbung, …) sitzen zu lassen bzw. wohl besser sie mit dem bereits ausgegebenen geld versuchen wollen zu erpressen (frei nach dem motto: macht die party für unseren, damit ihr nicht auf euren kosten sitzen bleibt), spiegelt genau diejenigen autoritären strukturen und das mangelnde reflexionsvermögen der linken wider, welches von so genannten (und von ihnen zu solchen erklärten) ADs kritisiert wird. das hat nix mit emanzipation zu tun, das is barbarei. wo leben wir denn bitte schön, … ach ja in der dt. linken, hat ich glatt vergessen :-!

    und wenn sie n inhaltliches problem haben, dann sollen sie’s sagen und zu ihrem antiimp scheiß stehen. die politischen konsequenzen daraus sollten wohl klar sein: keine parties in der k9! weder veranstalten noch hingehen, wer solche strukturen meint aufrecht erhalten zu müssen, soll mir nix von emanzipation oder fortschrittlichkeit erzählen

  9. 9 Der kleine Muck 24. Januar 2008 um 12:42 Uhr

    weil sie so scheisse reagieren?

    Sie haben sehr gut reagiert gg. diese Hetzer vom Dienst. Man gibt doch solche Räume auch nicht der Konrad Adenauer Stiftung, wenn sie ein Symposium zu unserer Verantwortung für Israel und den Folgen die Außenpolitik Deutschlands.

  10. 10 Anonymes Wiesel 24. Januar 2008 um 13:13 Uhr

    Vielleicht ist auch ein grundlegendes Mißverständnis im Spiel: möglicherweise dachte die K9, daß es der Veranstaltergruppe *primär* um die Veranstaltung von linken Soli-Parties ginge und erst an zweiter Stelle die Auswahl dieser sehr speziellen politische Ausrichtung käme – eben weil am Anfang die Rede davon war, daß die K9 eine Gruppe sucht, die *regelmäßig* dort Soli-Parties machen will.

    Vielleicht kam die K9 also gar nicht auf die Idee, daß der Veranstaltergruppe diese reaktionären Sekte tatsächlich so wichtig ist. Das war natürlich dann eine Fehleinschätzung. Aber sie hat möglicherweise dazu geführt, daß die K9 dachte, nur der Zweck, nicht aber die Party an sich müsste revidiert werden.

    Und die Veranstaltergruppe widerspricht sich auch selbst. Erst sagt sie, man hätte durchaus die Party für einen anderen Zweck machen können, um dieses Ansinnen aber dann im nächsten Absatz als unverschämt zurückzuweisen. Also, sorry, das ist auch unglaubwürdig.

    „Letzten Endes hätte man sich rechtzeitig um andere Räumlichkeiten kümmern können oder überlegen können die Party für einen anderen Zweck zu machen. Für die K9 aber alles kein Grund.“

    „Das einzige was verhandelt werden sollte war, wie die Party am 1.2. zu ändern wäre, damit es der K9 genehm ist und unter welchen Optionen besagte Gruppe überhaupt in der K9 Partys veranstalten darf.“

  11. 11 scheckkartenpunk 24. Januar 2008 um 13:19 Uhr

    @muck
    nun, die veranstaltende gruppe ist NICHT das bündnis für appeasement. oder kannst du deinen hetzervorwurf gegen die gruppe belegen? bis dahin ordne ich das einfach mal unter heisse luft von antiimps ein, die sich gerne in schadenfreude suhlen und dabei selbst genug im argen liegen haben.

    sehr gut reagiert wäre es gewesen, wenn ganz klar kommuniziert wäre, dass die k9 nicht mit dem solizweck in verbindung stehen möchte. dieser wurde das erste mal im november angesprochen. genug zeit sich dazu zu äussern und auch genug zeit sich mit der veranstaltenden gruppe auseinanderzusetzen. aber du scheinst autoritäres verhalten ja so generell ganz gut zu finden.

  12. 12 Der kleine Muck 24. Januar 2008 um 14:56 Uhr

    @ punkiboy:

    Tja, aber die Gruppe veranstaltet FÜR solche Hetzer Parties. Warum wohl, wenn sie nicht mit diesen Hetzern für den war on terror übereinstimmen? Sonst könnten sie ja genau so gut für Antiimps oder irgendwelche linken Themen Parties machen…tun sie aber nicht, sondern gezielt für Truppen, die einen schon recht klaren gemeinsamen Nenner haben, was Israel, die USA (und deren Freunde hierzulande in FDP und CDU) und deren Feinde haben. Da kann man ja einiges gegen haben…

    ..und zwar ganz ohne Antiimp zu sein, aber du Spacken kennst offenbar nur diese beiden Pole und wer nicht für einen ist, der ist für den anderen…als wenn man nicht auch beide Standpunkte für falsch halten kann.

    bis dahin ordne ich das einfach mal unter heisse luft von antiimps ein

    Nach Adorno tust du mir damit Gewalt an…aber gut, peinliche ADs wie Du haben den entweder nicht gelesen oder sortieren sich den anderen Schwachsinn von ihm in ihr Weltbild! :D

  13. 13 scheckkartenpunk 24. Januar 2008 um 15:17 Uhr

    1. deine ganzen einwände führst du selbst ad adsurdum – du kennst doch selbst nur eine duale einordnung, oder wieso bin ich für dich ganz klar ein „peinlicher AD“? wenn ich dir ob meiner bewertung einer vagen behauptung ohne beleg gewalt antue – nun denn, damit kann ich leben. ich habe da nichts gesehen, was auch nur igendwie zu einer diskussion beigetragen hätte. folglich sehe ich nicht ein das sachlich zu kommentieren. welche substanz hätte denn sachlich betrachtet werden sollen? seltsam, dass du auf adorno zurückgreifst und dich auf ihn berufst, wenn er doch ansonsten „schwachsinn“ von sich gegeben hat.

    2. während die freunde israels und der usa nach dir in der fdp und der cdu sitzen, sitzen die nicht-freunde israels und der usa in der npd. deine logik ist schlicht lächerlich.

    3. dass bei solch schwachen standpunkten dann zu beleidigungen wie „spacken“ gegriffen werden muss sagt alles.

    4. wenn das thema an sich interessiert (was ja explizit in obiger erklärung als grund für die soliparty angeführt ist) – dann bedeutet das noch lange keine totale zwangsidentifizierung. auch hier legst du selbst schön dar, dass zweidimensionalität deine basis ist – die du doch so gerne anderen vorwerfen möchtest.

  14. 14 Rolf 24. Januar 2008 um 15:31 Uhr

    Hahaha, die Antideutschen wollten sich doch immer GAAANZ prinzipiell von der Linken verabschieden, kommen aber als Bittsteller gerne auf linke Projekte zurück…und heulen dann, wenn sie abgewiesen werden…da kann man echt nur schadenfroh sein!

  15. 15 scheckkartenpunk 24. Januar 2008 um 15:34 Uhr

    ja, alles böse antideutsche – schublade auf, alles rein was nicht genehm ist – schublade zu. symptomatische einstellung. ende der diskussion.

  16. 16 Rolf 24. Januar 2008 um 15:55 Uhr

    *lol*

    stimmt,

    Eine Vertreterin unserer Gruppe zählte auf die Frage, für wen die Gruppe sich vorstellen könnte Partys zu veranstalten den Ca-Ira-Verlag, die Konferenz des Bündnis gegen Appeasement, die Hummel-Antifa auf.

    die Leute, die genannt sind und die, die das partymäßig supporten wollen, würden sich ja nie als solche sehen…du bist süß.

  17. 17 scheckkartenpunk 24. Januar 2008 um 15:58 Uhr

    du kennst also die, die das partymäßig supporten wollen – du bist auch süß

  18. 18 Rolf 25. Januar 2008 um 2:21 Uhr

    Ja ach…den Ca Ira Verlag, das Bündnis gg. Appeasement, die HUmmels…wer die supportet, ist natürlich nie und nimmer irgendwie antideutsch…

    klar, dieselben Leute würden wohl auch für die Grüne Jugend, die PKK Berlin und Werner Pirker Parties im K9 machen…?! Denen geht es ja nur um Party und ihnen ist völlig egal, für wen die stattfindet…

    du merkst hoffentlich wie albern du dich grad machst…

  19. 19 scheckkartenpunk 25. Januar 2008 um 4:02 Uhr

    ja, du weisst es. ca ira find ich auch unterstützenswert. und?

  20. 20 scheckkartenpunk 25. Januar 2008 um 11:07 Uhr

    ich frage noch mal direkt: kennst du die gruppe? hast du belege für deine hetze?

    was hat das überhaupt mit der hier kritisierten vorgehensweise zu tun? dass das k9 aufgrund anderer politischer ansichten den solizweck ablehnen kann hat hier niemand bestritten, diese sind überhaupt nicht diskussionsgegenstand. hier ist nirgends rumgeheult worden, weil es eine ablehnung gab. aber wenn es nicht genehm ist, dann ist auf einmal autoritäres machtgehabe bejubelnswert.

    ich hätte übrigens die EA als solizweck auch nicht akzeptiert – nicht wegen der EA an sich, sondern weil so lange gewartet wurde, bis die situation eine DIKTATUR des solizwecks (vermeintlich) ermöglicht hat.

  21. 21 Rolf 25. Januar 2008 um 13:02 Uhr

    *lol*

    Ja, der Beleg ist doch die Stellungnahme, die ich zitierte. Wenn Du andere Infos hast, zB dass die auch Parties für die Grüne Jugend, die Linksjugend oder die JungdemokratInnen machen, also ihnen eigentlich egal ist für welchen politischen Zusammenhang sie Feiern veranstalten, weil’s ja NUR um das Feiern geht und nicht um das Feiern mit Antideutschen Zusammenhängen – dann raus damit. Die Stellungnahme ist eindeutig.

    dass das k9 aufgrund anderer politischer ansichten den solizweck ablehnen kann hat hier niemand bestritten, diese sind überhaupt nicht diskussionsgegenstand. hier ist nirgends rumgeheult worden, weil es eine ablehnung gab.

    Tzzz, der ganze Text ist Heulerei. Warum sollte man das sonst so öffentlich machen…Am Ende ist es ja auch offen:

    Man hofft wohl immer noch, auf diese Weise uns zu einem Bekenntnis zu bewegen oder wahlweise einen politischen Läuterunsprozess einleiten zu können. Als hätten die 57 Rosenkränze die wir aus Reue jetzt täglich beten nicht schon gereicht… Es ist an sich schon eine Unverschämtheit Gruppen den Solizweck vorschreiben zu wollen, vor dem konkreten Hintergrund scheint die K9 ihren Zweitnamen „Größenwahn und Leichtsinn” als einzigen Inhalt erkoren haben.

    Heult doch, Opfer.

    Und Du Punk bist nur lächerlich:

    so eine konferenz kann ja wohl sehr gut dazu dienen NACHHER eine position dazu einzunehmen.

    Fitzcarraldo hat da schon richtiges dazu gesagt. Gerade Veranstaltungen von denen zeichnen sich nun ganz und gar nicht als Foren zur Debatte aus, sondern als Gottesdienst, wo jeder Widerspruch exkommuniziert und sogar des Raumes verwiesen wird. (Alles schon vorgekommen)

  22. 22 scheckkartenpunk 25. Januar 2008 um 13:43 Uhr

    „Gerade Veranstaltungen von denen zeichnen sich nun ganz und gar nicht als Foren zur Debatte aus, sondern als Gottesdienst, wo jeder Widerspruch exkommuniziert und sogar des Raumes verwiesen wird.“

    kannst du „von denen“ konkretisieren? das bündnis? bahamas? café critique? wadi? grüne partei iran? ich kenne die hintergründe der von dir angesprochenen debatten nicht, bzw. das verhalten der „exkommunizierten“ bzw. verwiesenen. genauso wenig hab ich information über eine gesetzmäßige regelmäßigkeit. hat die soligruppe diese? dementsprechend reihe ich mich nicht in einen kanon ein, der glaskugelhaft sowas voraussagt. grundsätzlich sind konferenzen dieser art für die kommunikation von standpunkten da – aufgrund derer jeder für sich position beziehen kann. das geschieht NACHHER. jedwede andere bewertung von konferenzen macht diese doch obsolet. ich bewerte hier ganz andere aussagen als lächerlich.

    übrigens sind das alles punkte, die das k9 mit entsprechender vorlaufzeit hätte diskutieren können. was damit nicht die grundsätzliche kritik an der k9 obsolet werden läßt. dazu willst du dich natürlich nicht äußern, schließlich passt das nicht zur hetzkampagne.

  23. 23 unkultur 25. Januar 2008 um 14:45 Uhr

    Hier können mal wieder alle notorischen Trolls wie Rolf das Internet als Kotzkübel für ihr wirres Gebrabbel benutzen – ganz reizend. Ganz argumentfrei geht es auch weiter, wenn man eine israelsolidarische Veranstaltung auf eine Stufe mit dem Rudolf-Hess-Gedenken setzt. Das sagt zwar nichts über den Gegenstand, aber einiges über das den Charakter des Schreibenden aus, der ja schon immer wußte dass die Juden eigentlich die besseren Nazis sind.
    Es ist sinnlos auf diesem Niveau eine inhaltiche Debatte führen zu wollen, wo doch wie üblich nur geifernd die eigenen Wutphantasien am Konstrukt des Anderen ausgelebt werden. Außer Pöbeleien der untersten Sorte kommt da nichts raus, aus diesen fanatisierten Antideutschenhassern.

  24. 24 scheckkartenpunk 25. Januar 2008 um 14:59 Uhr

    da davon ausgegangen werden kann, dass wenn in der gruppe djs dabei sind diese auf ihren eigenen soliparties auch auflegen, dann ergibt sich aus dem line up, dass dies nicht ausschliesslich in antideutschem-soli kontext stattfindet:

    Poingi [Clash Of The Titans]
    Skelektor [stfu / no!breaks]
    The Shining [stfu / no!breaks]
    Rooney [stfu / no!breaks]
    Dextro [d-science]

    das auch nur, damit diese unsägliche rumheulerei hier aufhört, da diese information nichts an der sache an sich ändert:

    wenn sogenannte emanzipierte linke bei ihnen nicht genehmen positionen in autoritäre verhaltensmuster verfallen, diese also bejahen und eine inhaltliche auseinandersetzung vermeiden, dann können autoritäre verhältnisse nicht mehr von ihnen kritisiert werden.

  25. 25 Horst ausm Südkiez 25. Januar 2008 um 22:57 Uhr

    Ich war immer eher skeptisch was die K9 angeht, da dort auch schon andere appeasement-Hetzer bzw. -sympathisanten Veranstaltungen machen konnten (eben gerade auch die armen unschuldigen Veranstalterein hier). Bin aber trotzdem immer gern hingegangen, und werds jetzt noch öfter tun. Immerhin hat die K9 gezeigt, wo die Grenze für ein linkes Projekt ist. Volle Unterstützung meinerseits. Das Schmierentheater der ach so neutralen gar unpolitischen Partyveranstalter ist echt nur noch armselig. Die sollten sich Gruppe Wiesel nennen, das würde passen.

    P.S.
    scheckkartenpunk
    Ich weiß zufällig, was das für Veranstalter waren und wie die politisch drauf sind, also versuche garnicht erst mich auch für dumm zu verkaufen.

  26. 26 scheckkartenpunk 25. Januar 2008 um 23:26 Uhr

    der südkiez ist voller horste, welcher von denen bist du denn?

    ansonsten stellt dein beitrag leider nichts dar, was nicht weiter oben schon stehen würde. wie wär’s zur abwechslung mal mit einem beitrag zum gegenstand?

    zum ps: siehe ein post über dir und dann erzähl mir bitte was über eine homogene gruppe und eine zwangsidentifizierung derer. selbst WENN dies eine homogene gruppe wäre – so ändert dies überhaupt nichts am gegenstand. also bin ich auch nicht darauf angewiesen irgendjemanden für dumm zu verkaufen, denn:

    „wenn sogenannte emanzipierte linke bei ihnen nicht genehmen positionen in autoritäre verhaltensmuster verfallen, diese also bejahen und eine inhaltliche auseinandersetzung vermeiden, dann können autoritäre verhältnisse nicht mehr von ihnen kritisiert werden.“

  27. 27 Horst ausm Südkiez 25. Januar 2008 um 23:46 Uhr

    Äh, schuldigung, wer hat hier nochmal die inhaltliche Auseinandersetzung verweigert und regt sich darüber auf, dass von den Veranstaltern verlangt wurde mal Klartext zu reden? Die K9 hat nun mehr als genug Brücken gebaut. Wie soll man denn eine Position diskutieren, wenn die Leute die das vertreten, auf einmal behaupten nicht zuständig zu sein. Nach der Logik hätten se den EA-Vorschlag akzeptieren können, wenn es ihnen eh Wurscht wäre wofür sie auflegen.

  28. 28 scheckkartenpunk 25. Januar 2008 um 23:59 Uhr

    ich gehe einfach mal davon aus, dass der eklat bis zum flyerdruck nicht offen war, sonst hätte es keine flyer gegeben. das ist ja noch nicht so lange her, jedenfalls seh ich die noch nicht so lange. die provozierte kurzfristigkeit (die ja anscheinend völlig unnötig war, wenn der solizweck schon im november angesprochen war) sieht für mich eher nach dem versuch einer nötigung aus. also machtpositionierung statt wirklicher auseinandersetzung. verpeiltheit lasse ich bei so einer signifikanten meinungsdifferenz nicht gelten. rechtzeitig angesprochen wäre doch die entscheidung des k9 einwandfrei gewesen, selbst wenn inhaltlich differenzen bestehen würden. diese kritik muss sich die k9 auch gefallen lassen.

    den EA vorschlag hätte ich auch rein formal aus dem vorgang heraus abgelehnt – das hat nicht mal was mit dem EA zu tun.

    steht aber auch schon alles oben ;)

  29. 29 Horst ausm Südkiez 26. Januar 2008 um 0:20 Uhr

    Nun, vermutlich ist die K9 kein kollektives Borgbewußtsein, auch wenn ihr die Linken generell gern so darstellt. Wahrscheinlich wurden die ersten zusagen gemacht, weil niemand wo richtig wusste worum es geht, dann ist vielleicht jemand drauf gestoßen, dann gabs einen Diskussionsprozess, und das Ganze wurde unter dem Motto abgeblasen. Das ist ihr gutes Recht.

    Für die Veranstalter sicher ärgerlich, immerhin wurde ihnen aber angeboten die Veranstaltung trotzdem zu machen, nur unter einem anderen Motto, um das Geld wieder reinzuholen. Ich für mich finds jedenfalls gut, dass das jetzt geklärt ist, dass in der K9 solche Veranstaltungen nichts verloren haben. Mit innerlinker Auseinandersetzung hat dieses Thema nichts mehr zu tun.

  30. 30 nonberlin 26. Januar 2008 um 1:08 Uhr

    Ich sag mal als Nichtberlinerin, die so ganz unvoreingenommen, den obigen Bericht liest… kann nur sagen, ist schon verdächtig, wenn so eine Jammerei angehoben wird, weil partout der EA kein angemessener Ersatzsolikohleempfänger ist… Ersatz für wen… No Appeasement meint Krieg… und ich brauch auch nicht lange auf diesem Blog zu suchen um zu sehen, was für eine Konferenz das ist… also selbst nach meinem Wissen sind die Veranstalter ja mindestens Bahamasnah.
    Aber ganz ehrlich neben der dick aufgetragenen Heulerei fand ich es lustig, sich selbst (vermeintlich in der Logik der K9) als Nichtlinke zu bezeichnen, die auf den Weg zurückgeführt werden müssen… Ich meine, wenn es das wäre was euch ankotzt, für keine Linken mehr gehalten zu werden, dann solltet ihr da vllt mal klar Stellung beziehen… Aber daran liegt euch offenbar nix. Da bleibt mir auch nur ein „so what“ – wer nicht will der hat schon… Die Linke bleibt auch weiterhin antinational, antimilitaristisch, etc…

  31. 31 scheckkartenpunk 26. Januar 2008 um 1:22 Uhr

    @nonberlin: dein kommentar hing im spamfilter

    „ihr“ / „euch“ – ich kann da z.t. keine ansprache mehr zuordnen. das hier ist jedenfalls kein kollektivblog, der auch keine solis veranstaltet.

    „Die Linke“ ist nicht so mein ding, von denen halt ich eher wenig.

  32. 32 Anonymes Wiesel 26. Januar 2008 um 2:23 Uhr

    @Horst ausm Südkiez:
    „Die sollten sich Gruppe Wiesel nennen, das würde passen.“
    He! Jetzt nicht persönlich werden!!

    @scheckkartenpunk: Gerade Du als Premium-Blogger wärst doch prädestiniert, mal ein Statement von der K9 dazuzuholen. Was hälst Du davon?

  33. 33 scheckkartenpunk 26. Januar 2008 um 3:55 Uhr

    wenn die mir eins zuschicken würden und das inhaltlich zum gegenstand wäre, würd ich’s hochstellen (d.h. kein statement zu antideutschen und auch kein statement zum bündnis – das wäre dann eh der selbe kanon, der oben schon rumnervt aber nichts beiträgt). allerdings sehe ich jetzt auch nicht, dass ich da initiativ werden müsste. müsst ich ja in den südkiez und dort laufen mir bestimmt horst und der muck mit seinem abendsterni entgegen.

    bei „gruppe wiesel“ musst ich auch erst mal lachen.

  34. 34 Zarcon 26. Januar 2008 um 13:38 Uhr

    „wenn sogenannte emanzipierte linke bei ihnen nicht genehmen positionen in autoritäre verhaltensmuster verfallen, diese also bejahen und eine inhaltliche auseinandersetzung vermeiden, dann können autoritäre verhältnisse nicht mehr von ihnen kritisiert werden.“

    Du meisnt sowas wie Bullen rufen und Anzeigen gegen Antiimps & Moslems? Und Leute aus Veranstaltungsorten werfen, weil sie ein nicht genehmes Kleidungsstück tragen?

  35. 35 scheckkartenpunk 26. Januar 2008 um 14:04 Uhr

    war ja klar, dass magdeburg wieder kommt. ein angriff mit steinen und gas auf veranstaltungsteilnehmer ist natürlich etwas, das mit einer inhaltlichen diskussion abgewehrt werden kann. diese wurde ja auch von antiimp seite vermieden, weil da inhaltlich nicht so viel zu bieten war. wer mit spinnern wie aamd und gis sympathisiert, mit denen so gut wie niemand mehr zusammenarbeiten will, der möchte sich jetzt hier in pose werfen. morddrohungen, beständige tätliche übergriffe – wer mit sowas sympathisiert möchte jetzt hier gerne tatsachen verdrehen und in völlig falsche kontexte setzen, um die eigene fehlposition zu legitimieren. ihr seid raus.

    jeder weitere kommentar in diese richtung wird gelöscht. ich gebe magdeburger spinnern kein forum.

  36. 36 keta minelli 26. Januar 2008 um 20:37 Uhr

    leuten die fehlende bereitschaft zur inhaltlichen auseinandersetzung vorwerfen und im gleichen atemzug mit zensur drohen scheint mir ein wenig bigott. selbst wenn man die magdeburger dummbratzen als so ekelhaft empfindet, wie sie sind.

  37. 37 scheckkartenpunk 26. Januar 2008 um 20:45 Uhr

    ich sehe keine notwendigkeit hier und jetzt ein diskussion zu magdeburg aufzumachen, zumal dieses thema ja zur genüge sonstwo durchgekaut wurde. ausserdem sehe ich darin keinen beitrag zur inhaltlichen auseinandersetzung. auf das magdeburger thema hinzulenken zeugt doch gerade von einer nicht-bereitschaft der auseinandersetzung mit dem gegenstand.

    sowas könnte höchstens dazu dienen die kommentaranzahl durch spam hochzutreiben.

  38. 38 Rolf 27. Januar 2008 um 16:52 Uhr

    Ich weiß zufällig, was das für Veranstalter waren und wie die politisch drauf sind, also versuche garnicht erst mich auch für dumm zu verkaufen.

    Na bitte, da hat Horst ja nochmal einen empirischen Beweis nachgereicht, der sich sowieso schon aus der Stellungnahme entnehmen lies. Danke, Horst.

  39. 39 John 28. Januar 2008 um 0:06 Uhr

    Interessanterweise war ich auf dem Kongress „… appeasement …“, da ich gucken wollte wer genau den macht. Hauptsächlich waren es die Leute von der Redaktion Bahamas, vom ca ira-Verlag mit Unterstützung aus Österreich (Café Critique / Gerhard Scheit). Nur die Moderation machte der Berliner Nachwuchs der Antideutschen. Es war ähnlich wie bei den beiden vorhergehenden Kongressen der Bahamas, nur diesesmal mußten sie nicht abseits in der Jerusalem-Gemeinde tagen, sondern konnten direkt in der Humbold-Uni ihr Unwesen treiben. Die dortige StudentInnenvertretung scheint inzwischen keine Vorbehalte mehr ihnen gegenüber zu haben. Nach einer intensiven Körper- und Taschenkontrolle konnte man sich den Vorlesungen der Protagonisten zuwenden. Und es waren wirklich reine vorgelesene Texte, ewig lang, voller kruder Darstellungen wie immer. Es waren am Freitag Abend rund 200 Leute und am Samstag zum Ende hin so um die 150 Leute im Saal. Im Gegensatz zu den vorherigen Kongressen wollte keine richtige Stimmung aufkommen. Es war daher eher extrem langweilig und öde. Der Enthusiasmus der vergangenen Jahre scheint verflogen.

    Mit der Absage an die Partyvorbereitungsgruppe hat die K9 daher den schlimmsten Fraktionen der Antideutschen einen netten Ort für eine Party verwehrt und einer Kriegsveranstaltung die Finanzierung verweigert.

  40. 40 Rolf 28. Januar 2008 um 3:11 Uhr

    @ John

    Danke für den aufschlussreichen Bericht.

  41. 41 egal 29. Januar 2008 um 2:35 Uhr

    natürlich ist die kurzfritisgkeit der absage beschissen, aber das liegt auch meiner einschätzung nach eher an den, in undogmatisch-linken kreisen ja weit verbreiteten, endlos-diskussions-strukturen…
    das sich die party-crew nicht zu ihrem soli-zweck äußern will ist allerdings mehr als albern, paßt aber auch zu leuten, die u.a. soli für justus wertmüller machen wollen. was ist denn so schlimm daran, sich politisch zu verorten? warum wird sich aufgeregt in eine schublade gesteckt zu werden, wenn gleichzeitig nichts gebracht wird, um das zu verhindern?
    bei der k9 finde ich am bedauerlichsten, das sie hier zwar zu recht reagieren und die tür auch mal zu machen, bei den hooligan-sprühern von dkm-obn-art-arab, allerdings noch nicht reagiert haben, obwohl die nun schon mehrfach (zuletzt bei der sylvester-part in der k9) gewalttätig gegen linke menschen und locatios vorgegangen sind. das wirds echt mal zeit für eine öffentliche stellungnahme!

    sonst noch ein link zu einem wirklich guten text:
    http://www.copyriot.com/sinistra/reading/texte/hauptfeind.pdf

  42. 42 maze 29. Januar 2008 um 2:48 Uhr

    endlich könne wir unseren rückzug hochpolitisch unterfüttern. danke.

    ps: wir sind gar nicht links, sondern drogenabhängige trottel!

  43. 43 scheckkartenpunk 29. Januar 2008 um 2:54 Uhr

    naja – diese endlos diskussions-strukturen sollten auch kritisiert werden ;)

    dass das jetzt ne soli für justus wertmüller war würde ich jetzt so nicht bewerten. dessen beitrag war ja eher marginal (und so wie sich die berichte lesen auch eher deplatziert). mal auf die mitschnitte warten, ich hatte leider keine zeit mich von der „skandalösität“ zu überzeugen.

    die dkm hat ja auch in der hu die sau rausgelassen.

    den sinistra text hab ich, nur leider noch keine zeit zu lesen gehabt.

    @John: es waren doch nur justus wertmüller und tjark kunstreich von der bahamas als referenten? anteilsmässig ist das doch alles andere als „hauptsächlich bahamas“? den „kriegsveranstaltung“svorwurf kann ich nach wie vor nicht nachvollziehen. ich bezweifle die relevanz der veranstaltung für solche konsequenzen. gab es überhaupt forderungen in diese richtung?

  44. 44 groessenwahn 01. Februar 2008 um 0:45 Uhr

    Stellungnahme zur Absage der Party am 1.2.
    (Gruppe „riotrabbitrave“)

    Die K9 stellt die Veranstaltungsräume Größenwahn und Leichtsinn bewusst einem sehr breiten Spektrum linker Gruppen für ihre Arbeit zur Verfügung. Wir verstehen die Räume weniger als unsere Hausetagen sondern vielmehr als öffentliche Räume. Andererseits wird der Betrieb dieser Räume und der Veranstaltungen nur durch das erhebliche zeitliche und finanzielle Engagement der Hausbewohner_innen aufrecht erhalten, die darüber auf Hausplenum im Konsens entscheiden.
    Im Fall der Party zur Refinanzierung der Konferenz „Der Westen und der iranische Krieg gegen Israel“ (Veranstaltet vom „Bündnis gegen Appeasment“) haben wir Einwände erhoben.
    Wir haben dazu folgende inhaltlichen Widersprüche:
    Die Ankündigung der Konferenz und die Abstracts der Beiträge rufen zu einer militärischen Intervention im Iran auf. Mehr noch: Sie unterstellen jeder und jedem, der oder die gegen diese (Art der) Intervention ist, Israel „preiszugeben“ und antisemitisch zu sein.
    Mit dem Begriff „Appeasement“ wird eine Parallele zu den internationalen Beziehungen vor dem 2. Weltkrieg konstruiert. Wir plädieren für eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema Krieg, die die jeweiligen politischen, historischen und sozialen Bedingungen mit einbezieht, nicht für die Vereinfachung komplexer Probleme mit markigen Schlagworten.
    Die Ankündigungstexte sind in einer populistischen Weise formuliert und weisen einen Grad der Undifferenziertheit auf, von dem wir uns deutlich distanzieren. Iran, Islam und Islamismus werden dabei gleichgesetzt (Welche „Erdölkonjunktur des Islam“???, welche „islamischen Banden“???).

    Die Gruppe „riotrabbitrave“ war leider nicht bereit mit uns inhaltlich über diese Bedenken zu diskutieren, oder sich klar zu den Inhalten der Konferenz zu positionieren. Eine solche Auseinandersetzung mit Soli- Inhalten erwarten wir im Zweifelsfalle aber von den Gruppen die unsere Räume nutzen.
    Aufgrund unserer Bedenken haben wir vorgeschlagen, die Party alternativ zugunsten des Berliner Ermittlungsausschusses stattfinden zu lassen, der derzeit u.a. von Repression betroffene Antimilitaristen unterstützt. Des weiteren haben wir der Gruppe angeboten, andere bei uns geplante Veranstaltungen weiterhin stattfinden zu lassen (Soli für die Hummel Antifa und das La Casa).
    Dieser Vorschlag ist das Ergebnis einer langen und kontroversen Kompromisssuche auf unserem Hausplenum, die einerseits dem Bedürfnis nach einer klaren Distanzierung (Absage der Party) und andererseits der Situation der Veranstaltergruppe (erst nach erfolgter Zusage geäußerte Einwände gegen den Solizweck seitens des Hauses, Wertschätzung der schon geleisteten Arbeit und des finanziellen Aufwands) nachkommen wollte.
    Die Gruppe hat diesen Vorschlag leider abgelehnt. Wir bedauern diese Entscheidung und werden uns daher an den Entstanden Unkosten (Flyer) der Veranstalter beteiligen.

    K9

  45. 45 Anonymes Wiesel 01. Februar 2008 um 16:30 Uhr

    He, Punk, ist doch korrekt, oder?

  46. 46 zapperlott 23. Februar 2008 um 12:35 Uhr

    „Ganz argumentfrei geht es auch weiter, wenn man eine israelsolidarische Veranstaltung auf eine Stufe mit dem Rudolf-Hess-Gedenken setzt.“

    habe ich das getan? nein. ich habe mich darüber lustig gemacht, dass sich die partygruppe nicht zu den inhalten steht, für die sie ne party schmeißen wollen.

    „Das sagt zwar nichts über den Gegenstand, aber einiges über das den Charakter des Schreibenden aus, der ja schon immer wußte dass die Juden eigentlich die besseren Nazis sind.“

    wusste ich noch nicht, aber wenn du es sagst…

    „… wo doch wie üblich nur geifernd die eigenen Wutphantasien am Konstrukt des Anderen ausgelebt werden. Außer Pöbeleien der untersten Sorte kommt da nichts raus, aus diesen fanatisierten Antideutschenhassern.“

    der satz ist sowas von wendbar: du konstruierst hier das „andere“, indem du überall, wo du hinschaust, nur unterschiedslose „fanatisierte antideutschenhasser“ siehst.

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